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Nordex: Nicht mehr allein

Inzwischen gehört es auf Analystenseite fast schon zum guten Ton, auf dem Hamburger Windturbinenhersteller Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) herumzuhacken. Allerdings scheinen die Aussichten derzeit nicht nur für das TecDAX-Unternehmen wenig rosig zu sein, sondern für die gesamte Branche.

So hat man sich nun bei den Analysten bei HSBC in Bezug auf Vestas (WKN: 913769 / ISIN: DK0010268606), Siemens Gamesa und Nordex pessimistischer gezeigt. Im Fall der Vestas-Aktie wurde das Kursziel von von 460,00 auf 360,00 dänische Kronen nach unten gefahren. Das Rating bleibt bei "Reduce". Das Kursziel der im TecDAX (WKN: 720327 / ISIN: DE0007203275) gelisteten Nordex-Aktie wurde wiederum von 8,00 auf 6,40 Euro reduziert, während die Einschätzung genauso wie beim dänischen Konkurrenten "Reduce" lautet.

Dabei sitzen Nordex & Co im selben Boot. Sie müssen sich laut Analysteneinschätzung auf mehr Gegenwind und vor allem einen größeren Preisdruck gefasst machen. Besonders enttäuschend ist dabei der Umstand, dass diese Probleme von Analystenseite nicht nur für 2018, sondern auch für 2019 vorhergesagt werden. Dabei hat das Nordex-Management nach einem schwierigen Jahr 2018 für 2019 eine Erholung prognostiziert. Warten wir ab, wer recht behält.

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© 2017 marktEINBLICKE
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