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ThyssenKrupp: Eckdaten Zahlen Geschäftsjahr 2016/2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

eine Vorbemerkung: Bei ThyssenKrupp läuft das Geschäftsjahr jeweils vom 01. Oktober bis zum 30. September des Vorjahres. Entsprechend hat das Unternehmen nun die Zahlen zum gesamten Geschäftsjahr "2016/2017" veröffentlicht.

Chart ThyssenKrupp Aktie

Chart ThyssenKruppQuelle: tradingview.com

Der Geschäftsbericht zeigte diese Eckdaten: Die Umsätze legten bei ThyssenKrupp um 9% auf 41,447 Mrd. Euro zu, der Jahresüberschuss sank hingegen um 24% auf 271 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie lag bei 0,37 Euro (-32%) und die Auftragseingänge erfreulicherweise etwas über den Umsätzen (+18% auf 42,756 Mrd. Euro)

ThyssenKrupp: Verkauf des brasilianischen Stahlwerks belastete den Jahresüberschuss

Der Auftragseingang sieht ja klasse aus, und auch der starke Rückgang bei den Finanzschulden (-44% auf "nur" noch 1,957 Mrd. Euro. Doch wieso brach der Gewinn so stark ein? Sie erinnern sich vielleicht, wenn Sie sich mit dem Unternehmen beschäftigen: In diesem Jahr verkaufte ThyssenKrupp sein brasilianisches Stahlwerk CSA, mit dem die flapsig gesagt eine ganze Menge Ärger hatten und das eine Stange Geld gekostet hat. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, dachte sich da vielleicht das Management. Der Verkauf brachte eine hohe Ergebnisbelastung - aber laut ThyssenKrupp war das einmalig. Insofern relativiert sich da der Rückgang beim Jahresüberschuss.

Schönes Wochenende!

Ihr

Michael Vaupel

© 2017 Ethische Rendite
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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