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DAX: "Bärenflagge" etabliert

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Eine Mitteilung zur TECHNISCHEN ANALYSE der DZ Bank AG

DZ BANK - DAX: "Bärenflagge" etabliert

Die Seitwärtsbewegung der letzten beiden Wochen sollte nach dem Negativgeschehen vom Freitag aus formationstechnischer Sicht als "Bärenflagge" interpretiert werden. Für den DAX hat sich in deren Rahmen ein weiteres Kursrückschlagsrisiko bis in den Bereich um 12.500 Punkte eröffnet (sog. "Measured Move"-Projektion der Abwärtswelle vom 7. bis zum 15. November), wo auch in etwa die 200 Tage-Linie (akt. 12.510 Pkt.) zu finden ist.

Zum Wochenausklang legte der deutsche Blue Chip-Index eine regelrechte Achterbahnfahrt hin: Nach moderater Eröffnung übernahmen die Bären am Morgen das Ruder und behielten dieses bis zur Mittagszeit in Händen. Der DAX tauchte deutlich ab und unterschritt sogar das am 15. November herausgebildete Tief (12.850 Pkt.). Dann hielten die Bullen dagegen und trieben den Index wieder zurück über die 13.000 Punkte-Marke. Ein markanter Angebotsüberschuss in der letzten halben Handelsstunde verhinderte jedoch, dass die Tageskerze eine versöhnliche Note erhielt.

Am Freitag hat das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer mit der Herausbildung eines neuen Korrekturtiefs das wichtige 38,2%-Fibonacci-Retracement des August- Aufwärtstrends (12.890 Pkt.) auf Tagesschlussstandbasis unterboten. Damit trübt sich das Chartbild im kurzfristigen Kontext ein. Zuvor hatte der DAX bereits den entscheidenden Befreiungsschlag nach oben verpasst, und auch die sentimenttechnische Sicht bietet keinen günstigen Ausblick: Seit Beendigung der ersten, 675 Punkte betragenden Verlustwelle vom 7. bis 15. November konnte der DAX nur eine seitwärts gerichtete Stabilisierungsbewegung zustande bringen - im gleichen Zeitraum aber ist die Put/Call-Ratio (DAX-Indexoptionen) dramatisch gefallen. Dadurch wird von den Investoren eine Art "blinder Glaube" an einen immerwährenden intakten "buy-the-dips"-Modus zum Ausdruck gebracht, der bisher nicht belohnt wurde. "Normalerweise" werden die Marktteilnehmer in einer solchen Konstellation dann im Umkehrschluss enttäuscht, und die Verkaufswelle am Freitag dürfte ein erster Vorgeschmack in diese Richtung gewesen sein.

Die Seitwärtsbewegung der letzten beiden Wochen sollte nun aus formationstechnischer Sicht als "Bärenflagge" interpretiert werden. Für den DAX hat sich in deren Rahmen ein weiteres Kursrückschlagsrisiko bis in den Bereich um 12.500 Punkte eröffnet (sog. "Measured Move"-Projektion der Abwärtswelle vom 7. bis zum 15. November), wo auch in etwa die 200 Tage-Linie (akt. 12.510 Pkt.) zu finden ist.

Quelle: Tai-Pan Börsensoftware

1. Widerstand 13.025 / 2. Widerstand 13.210

1. Unterstützung 12.850 / 2. Unterstützung 12.510

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