PRAG (dpa-AFX) - Die deutschen Unternehmen RWE Power und EnBW steigen aus der Stromerzeugung mit
Braunkohle in Ungarn aus. Sie verkaufen ihre Anteile an dem
Kraftwerksbetreiber Mátra zu gleichen Teilen an den tschechischen
EPH-Konzern und einen ungarischen Investor. Das teilte EPH-Sprecher
Daniel Castvaj am Donnerstag in Prag mit. RWE hielt demnach bisher
50,9 Prozent und EnBW 21,7 Prozent der Anteile an Mátra, dem
zweitgrößten Stromerzeuger in Ungarn. Die Firma betreibt die beiden
Braunkohle-Tagebaue Visonta und Bükkábrány, die das namensgebende
Kraftwerk Mátra beliefern. Der Preis der Transaktion wird nicht
genannt. Die Wettbewerbsbehörden müssen der Übernahme noch
zustimmen. Damit werde im ersten Quartal 2018 gerechnet, hieß
es./hei/DP/jha
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