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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Wall Street dürfte optimistisch ins neue Jahr starten

NEW YORK (Dow Jones)--Anleger an der Wall Street gehen optimistisch ins Jahr 2018. Auch wenn am letzten Handelstag des Vorjahres Gewinne eingestrichen wurden, ändert dieser Umstand nichts an der positiven Grundstimmung am US-Aktienmarkt. Am Dienstag suggeriert der Aktienterminmarkt eine etwas festere Handelseröffnung am Kassamarkt zum Start ins Jahr 2018. Die Stärke der globalen Konjunktur und das andauernde Wachstum der Unternehmensgewinne sprächen weiter für den Aktienmarkt, so Stimmen aus dem Handel. Im vergangenen Jahr war das Aktienvermögen durch die Kurssteigerungen um satte 9 Billionen US-Dollar geklettert. Dow-Jones-Index und S&P-500 marschierten um 25 bzw. 19 Prozent nach vorn.

"Wir erwarten, dass das globale Wachstum andauern und die Aktienmärkte auf neue Rekordstände führen wird", prognostiziert Portfolioverwalter Shoqat Bunglawala von Goldman Sachs Asset Management. Lediglich in kurzen Phasen werde die Volatilität steigen, wenn die US-Notenbank die Zinsen erhöhe. Den aktuellen Optimismus auf Tagessicht erklären Börsianer mit positiven Wirtschaftsdaten in China. Im frühen Handel könnte dieser Optimismus durch frische US-Daten untermauert werden, denn die Revision des Markit-Einkaufsmanagerindexes für das verarbeitende Gewerbe im Dezember steht zur Veröffentlichung an.

Dollarschwäche hilft Aktien 
 

Gestützt wird der US-Aktienmarkt von der sich ausweitenden Dollar-Schwäche. Der schwache Greenback hilft der US-Exportwirtschaft und macht US-Aktien für Investoren aus anderen Währungsräumen attraktiver. Der ICE-Dollarindex gibt um 0,3 Prozent auf den tiefsten Stand seit September und damit den fünften Tag in Folge nach. Die US-Steuerreform sei nun vollständig eingepreist, heißt es. Zudem stützten die Unruhen im Iran und neue Sorgen über Nordkorea die klassischen Fluchtwährungen wie den Yen - auch der Euro werde davon gestützt, heißt es. Die Gemeinschaftswährung klettert auf 1,2064 Dollar nach Wechselkursen knapp unter 1,20 am Freitagabend.

"Es scheint, dass sich die anfängliche Begeisterung über die Steuerreform, wie sie zu Beginn des vierten Quartals zu beobachten war, verflüchtigt hat und Sorgen über die hartnäckig niedrige Inflation steigen", sagt Devisenanalyst Lukman Otunuga von FXTM.

Am Ölmarkt halten sich die Wiederaufnahme des Betriebs von Pumpleitungen in der Nordsee und in Libyen einer- und die Unruhen im Ölland Iran andererseits die Waage. Es gehe die Sorge um, dass die Proteste im Land der Mullahs zu Lieferausfällen führen könnten, heißt es. Zuletzt waren die Ölpreise auf den höchsten Stand seit über zwei Jahren geklettert. Aktuell verbilligt sich europäisches Referenzöl der Sorte Brent um 0,1 Prozent auf 66,78 Dollar, US-Leichtöl der Sorte WTI um 0,1 Prozent auf 60,35 Dollar.

Gold sehr fest 
 

Die Dollarschwäche im Verbund mit den geopolitischen Spannungen schieben den Goldpreis kräftig an. Die Feinunze verteuert sich um 0,7 Prozent auf 1.313 Dollar und steigt damit auf ein Dreimonatshoch. Am US-Rentenmarkt kommen die Notierungen nach ihrem Anstieg am Freitag wieder zurück, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erholt sich damit um 2 Basispunkte auf 2,43 Prozent.

Unternehmensnachrichten sind so kurz nach Neujahr rar. Netflix legen vorbörslich um 1,5 Prozent zu, nachdem die Analysten von Macquarie die Titel des Streamingdienstes hochgestuft haben. Im Technologiesektor schwappt etwas vom Schwung der asiatischen Märkte auch an die Wall Street: Intel steigen um 0,3 Prozent, Microsoft um 0,5 Prozent, Micron um 0,8 Prozent und Qualcomm um 0,7 Prozent. Apple ziehen um 0,5 Prozent an.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit       Akt. Rendite  Bp zu Vortag  Rendite Vortag      +/-Bp YTD 
2 Jahre                1,91           2,8            1,88           70,9 
5 Jahre                2,23           2,0            2,21           30,2 
7 Jahre                2,35           1,5            2,33           10,0 
10 Jahre               2,43           2,0            2,41           -1,5 
30 Jahre               2,77           2,5            2,74          -30,0 
 
DEVISEN             zuletzt         +/- %    Di, 7.46 Uhr  Do, 17.22 Uhr  % YTD 
EUR/USD              1,2064        +0,33%          1,2024         1,1952  +0,4% 
EUR/JPY              135,23        -0,21%          135,51         134,66  -0,0% 
EUR/CHF              1,1720        +0,09%          1,1709         1,1694  +0,1% 
EUR/GBP              0,8895        +0,02%          0,8893         1,1264  +0,1% 
USD/JPY              112,11        -0,52%          112,69         112,67  -0,5% 
GBP/USD              1,3560        +0,29%          1,3521         1,3463  +0,4% 
Bitcoin 
BTC/USD           14.010,20        +2,47%       13.423,19      15.097,83  -2,46 
 
ROHÖL               zuletzt     VT-Settl.           +/- %        +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex             60,33         60,42           -0,1%          -0,09  -0,2% 
Brent/ICE             66,71         66,87           -0,2%          -0,16  +0,1% 
 
METALLE             zuletzt        Vortag           +/- %        +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)        1.313,89      1.302,86           +0,8%         +11,03  +0,9% 
Silber (Spot)         17,11         16,94           +1,0%          +0,18  +1,1% 
Platin (Spot)        936,95        933,50           +0,4%          +3,45  +0,8% 
Kupfer-Future          3,28          3,29           -0,4%          -0,01  -0,4% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/bam

(END) Dow Jones Newswires

January 02, 2018 08:49 ET (13:49 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
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