Die umfassende US-Steuerreform sieht unter anderem eine Reduzierung des landesweiten Körperschaftsteuersatzes für Unternehmen ab dem 1. Januar 2018 von 35 auf 21 Prozent vor. Wegen seines breit aufgestellten Industrie- und Finanzdienstleistungsgeschäfts in den USA profitiert auch Daimler von dieser Reform und erwartet einen Steuerertrag von zirka 1,7 Milliarden Euro, der das Konzernergebnis 2017 entsprechend erhöht. Ebenso erwartet Daimler jedoch weitere Effekte im Steueraufwand, die nicht in diesem Zusammenhang stehen und dazu führen, dass sich das Ergebnis voraussichtlich per Saldo um 1,0 Milliarden Euro erhöht. Bereits vor dem Jahreswechsel beließ das US-Analysehaus Bernstein Research seine Einstufung für die Daimler-Aktie auf Outperform mit einem Kursziel von 85 Euro. Kurzfristig solide Perspektiven und ein weiteres Jahr mit steigenden Gewinnen unterstellte der dort zuständige Analyst in seiner Bewertung. Charttechnisch befindet sich Daimler seit August in einem Aufwärtstrend, der aktuell zwischen 69,60 und 77,90 Euro beschrieben werden kann. Gehalten wurde die Aktie zuletzt auch von der aktuell bei ...
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