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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Gute Konjunkturdaten locken Anleger an die Börse

Von Thomas Leppert

FRANKFURT (Dow Jones)--An den Börsen in Europa geht es am Donnerstagmittag nach oben. Als Grund werden die guten Konjunkturdaten genannt, die für ein anhaltendes globales Wachstum sprechen. In Folge ist davon auszugehen, dass steigende Gewinnschätzungen die Kurse in nächster Zeit weiter nach oben treiben, mutmaßt ein Analyst. Er hält die Stärke des globalen Aufschwungs für unterschätzt und die Inflationsrisiken umgekehrt für überschätzt. Der DAX legt am Mittag um 1 Prozent zu und notiert bei 13.110 Punkten. Damit hat der Index die 13.000er-Marke, an der er am Vortag noch scheiterte, mit Schwung genommen.

Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 1,1 Prozent auf 3.550 Punkte nach oben. Unter den Börsen stellt Wien mit einem Plus von 1,8 Prozent den Gewinner. Hier legen vor allem die Banken zu. So steigt dort die Aktie der Erste Group Bank um knapp 5 Prozent, nachdem die Analysten der Deutschen Bank eine Kaufempfehlung ausgesprochen haben. Auch die Aktie des Wettbewerbers Raiffeisen Bank legt um knapp 3 Prozent zu.

Welle exzellenter Konjunkturdaten rund um den Globus 
 

Die Serie der positiven Konjunkturüberraschungen setzt sich derweil fort: In China überzeugte am Morgen der Service-Bereich. Der entsprechende Caixin-Einkaufsmanagerindex sprang kräftig auf 53,9 von 51,9 Punkten. Das ist der höchste Wert seit August 2014. Schon am Vortag hatte in den USA der ISM-Index nach oben überrascht. Aber auch der am Vormittag veröffentlichte Eurozonen-Composite-PMI für Dezember wurde mit 58,1 nach oben revidiert. Vor allem Italien ragte mit einem stärkeren Anstieg auf 55,4 heraus. Von den guten Konjunkturaussichten profitieren an der Börse vor allem die zyklischen Sektoren, so stellen die Bauwerte mit einem Plus von 1,5 Prozent den größten Sektorgewinner

US-Autoabsatz für deutsche Hersteller "okay" 
 

Keine große Story für die europäischen Autowerte sehen Händler in den US-Absatzzahlen für Dezember. Die Daten aller Marken hätten grob im erwarteten Rahmen gelegen. "Auch das Minus einiger Hersteller wie bei Porsche kann damit erklärt werden, dass es einen Verkaufstag weniger als im Vorjahr gab", sagt ein Analyst. Per Saldo rage das sehr deutliche Plus bei Audi von über 16 Prozent hervor und dass sich deutsche Hersteller - abgesehen von VW - überraschend gut gegen die Konkurrenz aus Fernost geschlagen hätten. Die Aktien der Branche steigen mit dem Markt. VW legen um 0,5 Prozent zu, Daimler um 1,2 Prozent und BMW um 1 Prozent.

Keiner kauft bei Debenhams 
 

Die britische Kaufhauskette Debenhams hat mit einer Gewinnwarnung für Aufregung gesorgt. Aktien des Unternehmens brechen um 16 Prozent ein. Debenhams ist mit 246 Kaufhäusern in 26 Ländern tätig. Das Unternehmen warnt, sollte der harte Wettbewerb anhalten, dann werde der Vorsteuergewinn vor Sonderposten im Geschäftsjahr wohl nur 55 bis 65 Millionen Pfund Sterling erreichen. Analysten hatten dem Einzelhändler dagegen bislang 83 Millionen Pfund zugetraut.

Salzgitter verlieren 0,7 Prozent, nachdem die DZ Bank den Wert auf "Verkaufen" abgestuft hat. Die Aktie habe sich positiv entwickelt und bereits viel Positives vorweggenommen, so die Begründung der Bank. Fresenius Medical Care steigen um 0,5 Prozent. Die UBS hat die Verkaufsempfehlung für den Wert gestrichen. Die Nokia-Aktie gewinnt mit einer Hochstufung durch CFRA 0,7 Prozent. Nokia sei im Vergleich zu den Wettbewerbern gut positioniert und böte auf dem aktuellen Kursniveau ein attraktives Risiko-Chance-Verhältnis.

=== 
INDEX               zuletzt         +/- %         absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.550,88          1,17           41,00           1,34 
Stoxx-50           3.193,56          0,48           15,27           0,49 
DAX               13.103,63          0,97          125,42           1,44 
MDAX              26.637,72          0,93          244,82           1,67 
TecDAX             2.606,01          0,35            9,10           3,04 
SDAX              12.129,76          0,51           61,36           2,04 
FTSE               7.676,21          0,07            5,10          -0,15 
CAC                5.392,59          1,15           61,32           1,51 
 
Bund-Future          161,43                         -0,10          -0,22 
 
DEVISEN             zuletzt         +/- %    Do, 7.41 Uhr  Mi, 17.30 Uhr  % YTD 
EUR/USD              1,2059        +0,21%          1,2034         1,2022  +0,4% 
EUR/JPY              135,80        +0,27%          135,43         135,07  +0,4% 
EUR/CHF              1,1760        +0,03%          1,1756         1,1750  +0,4% 
EUR/GBP              0,8900        +0,04%          0,8897         1,1243  +0,1% 
USD/JPY              112,61        +0,06%          112,54         112,36  -0,0% 
GBP/USD              1,3550        +0,15%          1,3529         1,3515  +0,3% 
Bitcoin 
BTC/USD           14.690,47        -2,84%       15.000,28      13.954,13   2,27 
 
ROHOEL              zuletzt     VT-Settl.           +/- %        +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex             61,80         61,63           +0,3%           0,17  +2,3% 
Brent/ICE             67,73         67,84           -0,2%          -0,11  +1,7% 
 
METALLE             zuletzt        Vortag           +/- %        +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)        1.313,33      1.313,15           +0,0%          +0,18  +0,8% 
Silber (Spot)         17,16         17,13           +0,2%          +0,03  +1,3% 
Platin (Spot)        953,15        957,00           -0,4%          -3,85  +2,5% 
Kupfer-Future          3,28          3,25           +1,1%          +0,03  -0,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz

(END) Dow Jones Newswires

January 04, 2018 06:46 ET (11:46 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
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