STELLENBOSCH (dpa-AFX) - Der Bilanzskandal beim Möbelkonzern
Steinhoff
Steinhoff war mit dem Bekanntwerden von Unregelmäßigkeiten in eine tiefe Krise gestürzt. Der ehemalige Chef Markus Jooste musste gehen, auch der südafrikanische Geschäftsmann und Hauptaktionär Christo Wiese räumte wichtige Posten in der Konzernspitze. Der derzeitige amtierende Vorstandschef Danie van der Merwe ringt mit Geldgebern um die weitere Finanzierung. Der Konzern mit Rechtssitz in den Niederlanden und operativer Zentrale in Südafrika hat deutsche Wurzeln und ist hierzulande vor allem mit dem Möbelhändler Poco vertreten.
Die von einem Bilanzskandal durchgeschüttelten Aktien von Steinhoff haben sich am Donnerstag mit plus 15 Prozent weiter stabilisiert und kosten nun wieder mehr als 50 Cent. Seit ihrem massiven Kurseinbruch unter 1 Euro Anfang Dezember sind sie als Pennystock ein Spielball für Spekulanten. Als leicht positiv wurde am Markt die Meldung gewertet, dass die Einzelhandelstochter Pepkor Europe weiter über eine Kreditlinie in Höhe von 180 Millionen britischen Pfund verfügt./jha/he
ISIN NL0011375019
AXC0182 2018-01-04/17:04
