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11.01.2018 | 17:40
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HSH Nordbank·Mehr Nachrichten von HSH Nordbank

Der Auftakt an den Aktienmärkten dieser Welt verlief erneut verheißungsvoll. So konnte der DAX, nachdem er 2017 das sechste Jahr in Folge ein Plus verzeichnen hat, erneut eindrucksvoll das Jahr beginnen. Das Plus des deutschen Leitbarometers betrug zwischenzeitlich 3,4 % ytd. Gegenwärtig notiert dieser allerdings wieder schwächer bei 13.281 Punkten. Auf der anderen Seite des Atlantiks konnte der amerikanische Dow Jones Industrial Index erstmals in seiner Geschichte die Marke von 25.000 Zählern überschreiten. Dies entspricht einem Plus von 2,8 % seit Jahresbeginn. Ebenfalls auf Rekordniveau notiert der breiter gefasste S&P 500 bei derzeit 2.748 Zählern.

Die gute Stimmung auf den Börsenparketten dieser Welt ist durch mehrere Faktoren auszumachen. Allen Anschein ist der globale konjunkturelle Nachfrageschub - der stärkste seit Beginn der Finanzkrise - stärker als vor wenigen Monaten antizipiert. Die jüngste Rallye an den Rohstoffmärkten bestärkt diese Sicht. So notieren beispielsweise Öl, Kupfer, Aluminium und Zink auf oder nahe ihren Mehrjahreshochs. Auch jüngste harte Konjunkturdaten bestätigen dies. Beispielsweise konnte die deutsche Industrieproduktion im November um 3,4 % MoM zulegen. Von geopolitischer Seite gab es zuletzt keine preisbelastenden Nachrichten. Im Gegenteil: Bei einem Thema, das die Kapitalmärkte letztes Jahr immer wieder durchgeschüttelt hat, scheint sich etwas zu bewegen: Seoul und Pjöngjang haben wieder direkt miteinander gesprochen. Der Anlass dürften die olympischen Winterspiele sein, die von 09. - 25.2 in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang stattfinden.

In den kommenden Wochen dürften die Aktienmärkte durch die bevorstehende Berichtssaison in Bewegung kommen. In den USA machen dieser Tage u.a. die Fluglinie Delta Airlines, JP Morgan und Wells Fargo den Anfang. Hierzulande beginnt die Berichtssaison mit den Zahlen zum vierten Quartal des Walldorfer Software-Konzerns SAP am 30. Januar. In den USA bzw. bei Unternehmen mit Niederlassungen in den USA dürfte diese Berichtssaison jedoch nur ein verzerrtes Bild liefern. Wegen der US-Steuerreform mussten zahlreiche Firmen die latenten Steueransprüche einer Neubewertung unterziehen. Dies führte bei einigen Großunternehmen zu einer Reduktion der Ergebnisziele für 2017. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um Einmaleffekte, die die Berichtssaison als Ganzes kaum verderben dürften. Mittelfristig dürfte die Steuerreform positive Impulse auf die Unternehmensgewinne haben.

Durch die relativ hohe Bewertung des DAX gewinnt die selektive Aktienauswahl weiter an Bedeutung. So befinden sich drei DAX-Unternehmen momentan auf oder in der Nähe ihrer Bewertungshöchststände gemessen am Kurs-Buchwert Verhältnis der letzten zehn Jahre. Zudem liegt jetzt die Bewertung von 21 DAX-Firmen über dem historischen Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Für Anleger bedeutet dies, dass sie bei ihrer Aktienauswahl auf Unternehmen achten, bei denen das Kurs-Buchwert-Verhältnis in der Nähe des jeweiligen langfristigen Durchschnitts liegt. Zudem sollten die Anleger ein Auge auf die Unternehmen werfen, die ein stärkeres Gewinnmomentum als der Gesamtmarkt aufweisen. Hier bieten sich im DAX vor allem der die Hersteller von Baumaterialien, Medien und Finanzdienstleister (ex-Banken) an.


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