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Die Deutschen wollen sparen - dann aber bitte richtig!

Sparen ist in Deutschland ein großes Thema. Egal ob Jung oder Alt: Das Geld zur Seite legen ist en Vogue. Wie eine neue Umfrage zeigt, steht dabei nicht nur das Ansparen für den Konsum im Vordergrund, sondern die Altersvorsorge. Bleibt die Frage, warum dann Aktien immer noch nicht als geeignetes Mittel für den langfristigen Vermögensaufbau herangezogen werden.

Das Sparverhalten. Der Verband der Privaten Bausparkassen fragt drei Mal jährlich die Deutschen nach ihrem Sparverhalten. Die aktuelle Umfrage vom Herbst 2017 ergab, dass 44 Prozent der Deutschen für einen bestimmen Zweck sparen. Damit bleibt der Wert ungefähr auf dem Niveau der Messung aus dem Juni 2017 wie auch auf dem des Vorjahres.

Die Sparmotive. Laut der Umfrage führen im Oktober 2017 die Sparmotive "Altersvorsorge" und "Konsum" die Rangreihe der Sparzwecke bei den Bundesbürgern nahezu gleichauf an. Die "Altersvorsorge" wird dabei mit 51,7 Prozent der Nennungen aktuell deutlich seltener genannt als noch im Juni 2017 (-6,1 Prozentpunkte).

Der "Konsum" folgt mit einem Rückgang von -2,8 Prozentpunkten und aktuell 51,1 Prozent der Nennungen. Bemerkenswert ist, dass sämtliche bedeutenden Sparzwecke seltener genannt werden als noch im Juni 2017.

Dies gilt auch für das Wohneigentum, welches aktuell 40,7 Prozent der Nennungen erhält (-5,3 Prozentpunkte). Das Sparmotiv "Wohneigentum" liegt damit nur knapp über dem saisonalen Vergleichswert aus dem Oktober 2016, bei dem es so selten genannt wurde wie nie zuvor im Sparklima. Derweil geht der Vertrauensverlust bei Kapitalanlagen weiter. Das aktuelle Ergebnis (23,7 Prozent) liegt knapp drei Prozentpunkte unter dem Niveau des letzten Vergleichswert und ist zum zweiten Mal in Folge gesunken. Die "Kapitalanlage" verzeichnet als Sparziel zum zweiten Mal in Folge einen leichten Rückgang und wird damit noch von knapp einem Viertel der Bundesbürger als Motiv angeführt.

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© 2018 marktEINBLICKE
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