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17.01.2018 | 13:22
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Admiral Markets·Mehr Nachrichten von Admiral Markets

Die Wirtschaft wächst und gedeiht, die Inflation entwickelt sich in die gewünschte Richtung, politisch sind keine großen Stürme in Sicht und der Druck aus Übersee ist aktuell nicht wirklich zu spüren. Der europäischen Währung geht es so gut, wie schon seit fast drei Jahren nicht mehr. Der starke Euro drückt jedoch auf den Exportshuh und dies darf natürlich nicht unbemerkt bleiben. Die neue Bewertung der aktuellen Long-Positionen im EUR/USD dürften die Marktteilnehmer allerspätestens zum 25. Januar vornehmen, wenn die nächste EZB Sitzung ansteht. Bis dahin gönnen wir dem Euro etwas Erholung.



Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

eurusd-kw03_2018_am.jpg



Rückblick (10.01.2018 - 16.01.2018)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1928 und damit unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR markierte am Mittwochmorgen gleich das Tief im Betrachtungszeitraum und konnte sich dann in einer dynamischen Impulsbewegung an die 1,2020 schieben, diese jedoch nicht überwinden. Dies gelang dann im 2. Anlauf am Donnerstagnachmittag. Der EUR konnte sich über die 1,2020 schieben und dort auch festsetzen. Auf diesem Level konsolidierte das Währungspaar dann bis Freitagmorgen. Dann setzte erneuter Kaufdruck ein und der EUR konnte sich bis zum Abend an die 1,2200 bewegen und dieses Level überwinden. Es gelang aber nicht, einen Wochenschluss über der 1,2200 zu formatieren. Die neue Handelswoche startete freundlich. Der EUR konnte sich bis Montagnachmittag bis fast an die 1,2300 schieben. Bei 1,2296 verlor der EUR die Kraft und setzte zurück. Bis zum Dienstagnachmittag lief er an die 1,2200 zurück, konnte sich in diesem Bereich stabilisieren und wieder an die 1,2250 laufen, wo er erneut abprallte. Im Frühhandel am 17.01.2018 konnte sich der EUR in einem Spike sogar über die 1,2300 schieben, dort aber nicht festsetzen.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum liegt mehr als deutlich über der Vorperiode. Der EUR hat es geschafft, sich über die wichtige 1,2092 zu schieben. An diesem Level ist er bereits mehrmals abgeprallt. Damit hat er sich die Perspektive geschaffen, übergeordnet bis an die 1,2350/1,2500 zu laufen. Das Tief lag ebenfalls über der Vorperiode, die Range hingegen war deutlich größer als fünf Handelstage zuvor. Sie lag auch über dem Durchschnitt der letzten 12 Monate.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,2186/88 weiter bis an die 1,2196/98 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das maximale Anlaufziel wurde deutlich übertroffen, das Setup hat damit nicht gepasst. Die Rücksetzer gingen nicht unter die 1,1920, unsere unteren Anlaufmarken wurden damit nicht erreicht.

  • Wochenhoch*: 1,2296 Vorwoche 1,2088
  • Wochentief*: 1,1928 Vorwoche 1,1915
  • Wochenschluss: 1,2198
  • Wochen-Range*: 368 Pips Vorwoche 173 Pips



Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,2272....1,2333/67...1,2421/67/79....1,2506
  • EUR/USD-US: 1,2236....1,2197/61...1,2092/69.....1,196/40/26....1,18060....1,1791

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden



Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,2303 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,2367 und 1,1862
  • Intraday-Marken: 1,2276 und 1,2034
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631



Ausblick für die kommenden fünf Handelstage:

Chartcheck:

Das übergeordnete Bild ist nach wie vor bullisch zu interpretieren. Der EUR hat sich in den vergangenen fünf Handelstagen über die 1,2092 schieben und sich dort festsetzen können. Er konnte sich in einigen Aufwärtsbewegungen von diesem Level absetzen und bis fast an die 1,2300 laufen. Damit hat sich das bullische Szenario durchgesetzt, auf das wir seit Anfang des Jahres favorisiert haben. Denkbar ist, dass der EUR jetzt einige Tage schwächer notieren könnte, um Kraft für den nächsten Anstieg zu sammeln. Anlaufmarke für Rücksetzer könnte übergeordnet der Bereich bei 1,2100/1,2090 sein. Das nächste übergeordnete Anlaufziel auf der Oberseite wäre bei 1,2450/1,2500 zu suchen. Eintrüben würde sich das Chartbild erst mit einem Tagsschluss unter der 1,2092.

Fazit: solange der EUR sich über der 1,2092 halten kann hat er die Perspektive weiter zu steigen. Anlaufmarken wären die 1,2450 und die 1,2500. Erst unter der 1,2092 auf Tagesschlussbasis würde sich das Chartbild eintrüben.

Rahmenbedingungen:

Der EUR hat in den letzten Handelstagen insbesondere unter dem Eindruck einer restriktiveren Geldpolitik profitiert. Da in vielen Ländern der EUR die Inflation steigt, mehren sich die Stimmen, die einen rascheren Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik fordern. Der EUR hat mit dem Move über die 1,2200 ein Niveau erreicht, auf dem er das letzten Mal im Dezember 2014 notierte. Der hohe EUR ist vor allem für die exportlastige deutsche Wirtschaft ein Hemmschuh. Auf der anderen Seite profitieren amerikanische Unternehmen, was ein zusätzlicher Konjunkturanreiz in den USA darstellen könnte. Die EZB wird sich aber frühestens im März zum Stand und zur Perspektive der Geldpolitik einlassen wollen.



Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen:

Der EUR könnte zunächst versuchen, sich über der 1,2240 zu etablieren. Gelingt dies, so könnte er dann versuchen, die 1,2252/54, die 1,2273/75 und dann die 1,2283/85 bzw. die 1,2294/96 zu erreichen. Schafft der EUR es, die 1,2294/96 hinter sich zu lassen, so könnte er dann die 1,2304/06, die 1,2319/21 und dann die 1,2331/33 versuchen zu erreichen. Läuft der EUR bis in den Bereich der 1,2331/33, so könnten sich hier Rücksetzer einstellen. Gelingt es dem EUR, die 1,2331/33 zu überwinden, so könnte es dann zügig an die 1,2342/44, an die 1,2351/53 und dann an die 1,2366/68 bzw. an die 1,2375/77 gehen. Geht es in den kommenden fünf Handelstagen über die 1,2375/77 wären die nächsten Anlaufziele bei 1,2387/89, bei 1,2399/1,2402, bei 1,2412/14 und dann bei 1,2420/22 zu suchen.

Kann sich der EUR nicht über der 1,2240 etablieren, so wäre mit Rücksetzern zu rechnen, die zunächst bis an die 1,2220/18, an die 1,2204/02 und dann weiter bis an die 1,2194/92 gehen könnten. Gelingen hier keine Erholungen, so könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die bis 1,2179/77, bis 1,2169/67 und dann weiter bis 1,2158/56 gehen könnten. Sollte der EUR bis 1,2158/56 zurücksetzen, so hätte er in diesem Bereich gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Rutscht er aber unter die 1,2158/56, so wären die 1,2148/46, die 1,2129/27, die 1,2114/12 und die 1,2107/05 die nächsten Anlaufmarken. Unter der 1,2107/05 kämen dann noch die 1,2092/90 und die 1,2080/78 als weitere Anlaufmarken in Betracht. Sollte der EUR bis an die 1,2092/78 zurücksetzen, so hätte er hier gute Chancen auf Erholung.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/aufwärts

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 19.01.2018 - USA: Michigan Konsumklima
  • 23.01.2018 - GER: ZEW-Konjunkturerwartungen
  • 23.01.2018 - EUR: Verbrauchervertrauen
  • 24.01.2018 - GER: Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe
  • 24.01.2018 - USA: Verkauf bestehender Häuser


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Quellen:Eigenanalyse: genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers "Trading for everyone" setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.?

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke "Admiral Markets" in Deutschland aktiv - seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

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