HARLOW (dpa-AFX) - Apple
"Wir glauben, dass jeder Mensch lernen sollte, wie man programmiert", sagte Apple-Chef Tim Cook der Deutschen Presse-Agentur. "Egal, ob Du ein Mode-Designer bist oder ein Arbeiter in der Fabrik oder als Ingenieur oder Lehrer arbeitest: Programmieren wird immer wichtiger für Dich. Software berührt alle Ebenen."
An dem Programm beteiligen sich Bildungseinrichtungen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Norwegen, Österreich, Belgien, der Tschechischen Republik, Irland, Luxemburg, Polen und Portugal. In Deutschland sind Schulen und Universitäten in Karlsruhe, Düsseldorf, Gehrden, Kall-Steinfeld, München, Potsdam und Aachen mit dabei.
Cook trat Befürchtungen entgegen, die Kurse seien zu dicht an den kommerziellen Interessen an Apple ausgerichtet. "Wir haben die Initiative von Anfang an gemeinsam mit Lehrern entwickelt und nicht nur zum Schluss ein Feedback abgefragt." Teil des Konzeptes sei auch, dass Dozenten und Lehrer das Curriculum an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen könnten. "Wir übernehmen eher die Rolle eines Moderators. Die wichtigsten Beteiligten sind die Lehrkräfte und die Studierenden. Unser Curriculum soll ihnen helfen und keine Einschätzungen des Lehrers ersetzen."
Die Programmiersprache Swift wurde 2014 von Apple vorgestellt und
steht seit 2015 unter einer Open Source Lizenz, die eine freie
Nutzung von Swift auch für kommerzielle Projekte ermöglicht.
Populäre Apps wie Airbnb, Kayak, Tripadvisor
An dem Programm beteiligt sich auch die Technische Universität
München. Der Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik konzentriert
sich laut Apple darauf, seinen Studenten mit Swift und anderen Tools
praxisnahes Software-Engineering und unternehmerisches
Wirtschaftswissen zu vermitteln. Hierbei werde mit regionalen
Unternehmen wie BMW
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