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MÄRKTE ASIEN/US-Haushaltssperre lähmt Aktienmarkt - Seoul unter Druck

Von Kenan Machado

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den asiatischen Börsen sprechen Händler am Morgen von einer gewissen Lähmung angesichts des Regierungsstillstandes in den USA. Die Indizes bewegen sich kaum, weder in die eine noch in die andere Richtung. Eine Ausnahme bildet Südkorea, wo es deutlicher talwärts geht. Es sei insgesamt eine abwartende Haltung unter Anlegern erkennbar, heißt es. Nachdem sich der US-Senat zum Wochenschluss nicht auf einen Kompromiss zum Haushalt hatte einigen können, trat in den USA eine Haushaltssperre in Kraft. Die Haushaltssperre bedeutet einen weitgehenden Stillstand der US-Regierung.

Ein weiteres Votum des Senats soll im Laufe des Tages versucht werden. Während des Handels in Asien wird es aber zu keiner Abstimmung mehr kommen. Die Situation wird als "politisches Vabanquespiel mit geringer ökonomischer Relevanz eingestuft", sagt Chefmarktstratege Michael McCarthy von CMC Markets.

Etwas unter Druck stehen in Asien einige Aktien mit Bezug zu Apple. Davon sind vor allem die Wettbewerberpapiere von Samsung Electronics betroffen. Händler verweisen auf die Sorge vor einer schwachen Nachfrage nach dem iPhone X. Das südkoreanische Schwergewicht produziert nicht nur Mobiltelefone, sondern fertigt auch Komponenten für den globalen Markt. Auch Apple nutzt gewisse Technologien von Samsung für das iPhone X.

Bei den Daiwa-Analysten heißt es, Apple könne möglicherweise auf die OLED-Technik von Samsung aufgrund von Qualitätsproblemen verzichten. Daiwa senkt darüber hinaus die eigenen Absatzprognosen für das iPhone X für das erste Quartal um 20 bis 30 Prozent. Gleichwohl halten die Experten die Kursreaktionen bei Samsung von minus 2,1 Prozent für übertrieben. Die Abschläge drücken den südkoreanischen Kospi um rund 1 Prozent ins Minus.

In Tokio geht es für den Nikkei-225 um 0,2 Prozent auf 23.762 Punkte nach unten und in Schanghai stagnieren die Kurse. In Japan belastet der steigende Yen etwas, denn der US-Dollar neigt mit dem Regierungsstillstand zur Schwäche und die japanische Devise profitiert von ihrem Ruf als vermeintlich sicherer Hafen in unsicheren Zeiten. Der US-Dollar fällt auf 110,79 Yen nach Wechselkursen um 111 zur Vortageszeit.

Taiwan Semiconductor erneut fest 
 

Auf Taiwan, wo viele Apple-Zulieferer gelistet sind, markiert der Taiex mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent ein weiteres 28-Jahreshoch. Die Titel der Apple-Lieferanten Largan Precision und Hon Hai zeigen sich kaum verändert. Gestützt wird der Markt erneut vom Schwergewicht Taiwan Semiconductor, das um weitere 2,4 Prozent anzieht. Nach guten Viertquartalszahlen hatte die Aktie bereits in der Vorwoche um 7,8 Prozent zugelegt. In Hongkong verlieren die Papiere des Apple-Zulieferers AAC Technologies 2 Prozent. In Tokio geben Alps Electric in ähnlicher Größenordnung ab.

Auf Neuseeland schloss der NZX-50 um 0,5 Prozent höher und holte damit zwischenzeitliche Verluste auf. Der Markt hinkt nach einem Rekordlauf 2017 dem Aktienmarkt insgesamt im Januar hinterher - belastet von einer Aufwertung der heimischen Währung. Aufgrund eines Feiertages war der Handel allerdings dünn.

In Singapur stehen Aktien aus dem Gesundheitswesen leicht unter Druck, der FTSE ST Health Care Index wird 0,5 Prozent im Minus gehandelt. Ein eingesetzter Ausschuss soll die Gesundheitskosten unter Ärzten neu festlegen. In Schanghai brechen die Kurse von drei zum HNA-Konglomerat gehörenden Unternehmen nur gebremst vom Tageslimit um jeweils 10 Prozent ein, nachdem sie zuletzt ausgesetzt waren. Im Handel machen Sorgen über die Finanzsituation der Muttergegesellschaft HNA die Runde.

=== 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.991,90     -0,23%     -1,21%      06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     23.784,35     -0,10%     +4,48%      07:00 
Kospi (Seoul)           2.502,08     -0,72%     +1,40%      07:00 
Schanghai-Comp.         3.491,37      0,00%     +5,54%      08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     32.350,86     +0,30%     +7,56%      09:00 
Straits-Times (Sing.)   3.556,43     +0,17%     +4,33%      10:00 
KLCI (Malaysia)         1.827,23     -0,09%     +1,78%      10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %      00:00   Fr, 9:11   % YTD 
EUR/USD                   1,2233      -0,2%     1,2261     1,2269   +1,8% 
EUR/JPY                   135,53      -0,1%     135,61     135,84   +0,2% 
EUR/GBP                   0,8820      -0,1%     0,8825     0,8814   -0,8% 
GBP/USD                   1,3869      -0,2%     1,3895     1,3919   +2,6% 
USD/JPY                   110,80      +0,2%     110,62     110,73   -1,6% 
USD/KRW                  1067,67      -0,3%    1067,67    1067,08   +0,0% 
USD/CNY                   6,4040      -0,3%     6,4040     6,4070   -1,6% 
USD/CNH                   6,4071      +0,2%     6,3956     6,4040   -1,6% 
USD/HKD                   7,8188      +0,0%     7,8167     7,8173   +0,1% 
AUD/USD                   0,7994      -0,0%     0,7997     0,8012   +2,3% 
NZD/USD                   0,7280      +0,0%     0,7279     0,7294   +2,6% 
Bitcoin 
BTC/USD                11.436,83       2,13  11.198,13  11.684,80  -21,00 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  63,51      63,37      +0,2%       0,14   +5,1% 
Brent/ICE                  68,78      68,61      +0,2%       0,17   +3,2% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.331,94   1.331,72      +0,0%      +0,23   +2,2% 
Silber (Spot)              17,03      17,02      +0,0%      +0,01   +0,6% 
Platin (Spot)           1.014,95   1.012,40      +0,3%      +2,55   +9,2% 
Kupfer-Future               3,19       3,17      +0,4%      +0,01   -3,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

January 22, 2018 01:16 ET (06:16 GMT)

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