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22.01.2018 | 08:22
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Admiral Markets·Mehr Nachrichten von Admiral Markets

Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 13.262 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 108 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Montag der Vorwoche aber 22 Punkte über dem Wochenschluss am Freitag der Vorwoche. Der Index setzte am Montag zunächst unter die 13.200 Punkte-Marke zurück, konnte sich aber bei 13.170 Punkten stabilisieren und dann am Dienstag in einer dynamischen Impulsbewegung deutlich erholen. Diese Bewegung ging über die 13.300 Punkte, wurde aber im Nachgang wieder ab verkauft. Der Dax fiel in seine neutrale Box zurück und rutschte bis an die 13.133 Punkte. Hier gelang die Erholung, die bis zum Mittwoch an die 13.240 Punkte ging. Dort wurde der Dax erneut abgewiesen und verfehlte das Tagestief des Vortags um 3 Punkte. Hier griffen die Bullen dann erneut ein und schoben den Index im späteren Handel wieder über die 13.200 Punkte. Es dauerte aber bis zum Donnerstagnachmittag bis der Ausbruch über die 13.240 Punkte gelang. Dieser Ausbruch wurde am Freitag dynamisch und eindrucksvoll bestätigt. Der Dax lief bis zum Mittag an und über die 13.400 Punkte und konnte sich dort auch festsetzen.

Das Wochenhoch konnte am Freitag über dem Hoch der Vorwoche formatiert werden. Es ist das dritte höhere Wochenhoch in Folge. Das Wochentief lag jedoch knapp über der Vorperiode. Der Dax hat es damit geschafft, in den ersten drei Handelswochen in diesem Jahr jeweils einen Wochenschluss über der 13.000 Punkte-Marke zu formatieren. Nach einer Verlustwoche konnte der Dax in der abgelaufenen Handelswoche wieder einen Gewinn ausweisen. Die Range lag über der Vorwoche und über dem Durchschnitt der letzten 12 Monate.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der Dax mit dem Überschreiten der 13.446/48 Punkte weiter bis an die 13.469/71 Punkte laufen könnte. Diese Bewegung hat sich am Freitagabend eingestellt, das Anlaufziel wurde um 3 Punkte übertroffen, das Setup hat damit gut gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 13.151/49 Punkte jedoch nicht ganz an unsere nächste Anlaufmarke bei 13.125/23 Punkten. Der Dax drehte bereits 8 Punkte vorher wieder nach Norden.

KW 03/2018 02/2018 01/2018 51/2017 50/2017
Wochenhoch 13.474 13.427 13.343 13.130 13.190
Wochentief 13.133 13.150 12.741 12.832 13.005
Wochenschluss 13.464 13.240 13.335 12.863 13.124
Wochenergebnis 224 -95 472 -261 -38
Wochen-Range 341 277 602 298 185



Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-WS: 13.467/74/85.....13.504/1146/58/98...13.637/76
  • DAX-US: 13.46/27/15.....13.396/79/56/20.....13.285/57/31.....13.191/66/33....13.092/62/07

daxweeksetup800-22-01-2018.jpg

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.



DAX-Chartcheck:

Das Chartbild beim Dax hat sich mit dem Move am Freitag aus der neutralen Box deutlich aufgehellt. Der Dax konnte sich über der 13.400 Punkte-Marke festsetzen und hat jetzt die Perspektive das Allzeithoch anzulaufen und darüber hinaus übergeordnet die 14.000 Punkte zu erreichen. Solange sich der Dax über der 13.260/40 Punkte Marke auf Tagesschlussbasis befindet, sind die genannten Ziele erreichbar. Sollten Rücksetzer den Index wieder an und unter die 13.260/40 Punkte bringen, könnte die Bewegung am Freitag als Fehlausbruch interpretiert werden. Die Kursmuster lassen aber den Schluss zu, dass die Bullen es jetzt ernst meinen könnten und den Dax in Richtung der 14.000 Punkte schieben könnten. Sollte sich der Dax auch über dem Allzeithoch auf Tagesschlussbasis behaupten können, so könnte auch die monatelange Seitwärtsbewegung beendet sein.

Fazit: nachdem die Bullen in der Vorwoche die Chance auf ein neues All-time-high vergeben haben, könnte sie dies in der neuen Handelswoche in Angriff nehmen. Solange es der Dax schafft, sich per Tagesschluss über der 13.260/40 Punkte zu halten, solange könnte das Allzeithoch und dann übergeordnet die 14.000 Punkte erreichbar sein. Eintrüben würde sich das Chartbild erst mit einem Tagesschluss unter der 13.240 Punkte-Marke, bei einer Bestätigung am Folgetag.



DAX - Das große Bild:

In den USA hat der bevorstehende Government Shutdown die Märkte am Freitag nur dahingehend beeinflusst, dass der Dow Jones am Freitag kein neues All-time-high gemacht hat und knapp über die 26.000 Punkte ins Wochenende gegangen ist. Er kann damit auch für die abgelaufene Woche einen weiteren Wochengewinn verbuchen. Es ist der achte in Folge. In den letzten 34 Handelswochen hat der Dow Jones 27 Wochen im Gewinn und nur sieben im Verlust abgeschlossen. Das ist insgesamt beeindruckend, hat aber Blasencharakter. Ob der Government Shutdown in den USA oder in Europa dazu führen wird, dass Gewinne mitgenommen werden bleibt abzuwarten.

Am Donnerstag wird die EZB erneut zur Geldpolitik Stellung nehmen. Es hat in den vergangenen Wochen vermehrt Stimmen für eine restriktivere Geldpolitik gegeben, wir erwarten aber, dass die Zentralbank erst im März das Auslaufen des Aufkaufprogramms zu Ende September bekannt geben wird. Die Zinsen werden frühestens 2019 eine Anpassung erfahren. Am Freitag wird auch das US BIP für das vierte Quartal veröffentlicht. Wir gehen nicht davon aus, dass es hier zu großen Überraschungen kommen wird. Fakt ist auch, dass die teilweisen schlechteren Konjunkturdaten in den USA den Lauf der US Börsen nicht beeinflusst hat.

Fazit: Der Wochenbeginn wird durchaus interessant werden. Zum einen wird sich dann zeigen, ob Deutschland in Richtung Regierungsbildung geht. Zum anderen bleibt abzuwarten, welchen Einfluss der US Government Shutdown auf die Indizes haben wird.



Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setup: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den Dax über der 13.450 Punkte-Marke zu etablieren. Sollte dies gelingen, so könnte der Dax dann die 13.471/73, die 13.489/91, bzw. die 13.503/05 Punkte erreichen. Kann sich der Dax über die 13.503/05 Punkte schieben, so könnte er als nächstes das Allzeithoch anlaufen. Denkbar ist, dass das Level bei 13.525 Punkte erreicht und im Zweifel kurz überschritten werden könnte. Im Nachgang dessen könnten sich dann Abgaben einstellen. Bei dynamischen Aufwärtsimpulsen könnte der Dax aber auch weiterlaufen. Anlaufmarken wären die 13.542/44, die 13.556/58, die 13.569/71 und die 13.585/87 Punkte die nächsten Anlaufmarken. Mit dem Überwinden der 13.585/87 Punkte könnte der Index dann die 13.604/06, die 13.622/24, die 13.637/39 und die 13.651/53 Punkte erreichen. Bei ausgeprägter Dynamik wäre auch ein Erreichen der 13.663/65 bzw. der 13.675/77 Punkte denkbar.

Short Setup: Gelingt es dem Dax nicht, sich über der 13.450 Punkte-Marke festzusetzen, so könnten sich Rücksetzer einstellen, die die 13.428/26, die 13.409/07 und die 13.400/397 Punkte erreichen könnten. Sollte der Dax unter die 13.400/397 Punkte rutschen, so wären im Nachgang dessen die 13.378/75, die 13.355/53 und die 13.337/35 Punkte die nächsten Anlaufmarken. Sowohl bei 13.355/53 als auch bei 13.337/35 Punkten hat der Dax die Chance auf Stabilisierung und Erholung. Geht es unter die 13.335 Punkte, so könnte der Index dann die 13.305/03, die 13.284/82 und dann die 13.262/60 bzw. die 13.249/47 Punkte erreichen. Bei 13.260/47 Punkten hätte der Dax ebenfalls gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Sollte er diese Erholung nicht schaffen, wäre mit weiteren Abgaben zu rechnen, die bis 13.2220/20, bis 13.209/07 und dann weiter bis 13.181/79 Punkte gehen könnten. Unter der 13.181/79 Punkte Marke wären noch die 13.151/49, die 13.136/33 und die 13.109/07 Punkte weitere relevante Anlaufbereiche.



Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setup:

  • Box-Bereich: 13.733 bis 6.669 Punkte
  • Tagesschlusskurs-Marken: 13.569 und 13.175 Punkte
  • Intraday-Marken: 13.504 und 13.353 Punkte
  • Die Range wäre: 14.221 bis 1.778 Punkte

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 04/2018: seitwärts/ abwärts


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Risikowarnung

Dieser Artikel liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Sie können im Extremfall Ihr komplettes Investment verlieren! Die Nachschusspflicht für Kunden mit Hauptwohnsitz in Deutschland entfällt. Die Basisinformationsblätter ("KID") zu den Handelsinstrumenten finden [Sie hier.] (https://admiralmarkets.de/start-trading/kontoeroeffnung-leicht-gemacht/antraege-dokumente)

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Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

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Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


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