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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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Während Amerika knallharte Standortpolitik betreibt, gewinnt Europa moralische Schönheitspreise

Im medialen Dauerfeuer über Trumps Türsteher ähnliches Verhalten geht verloren, dass sich Amerika immer mehr zu einem hochattraktiven Wirtschaftsstandort entwickelt. Neben seiner bereits bekannten Innovations- und Digitalisierungsfreundlichkeit sorgt die Unternehmenssteuerreform dafür, dass aus einem Hochsteuer- ein Niedrigsteuerland wird. US-Konzerne werden mehr im Vaterland investieren, auch indem sie Auslandsvermögen in die Heimat zurückbringen. Steuersenkungen sind die am schnellsten wirkende volkswirtschaftliche Droge.

Der internationale Wettkampf über den besten Standort ist eröffnet

Wenn einem in Amerika so viel Schönes wird beschert, das sind auch deutsche Investitionen wert. Haben Sie gesehen, wer beim amerikanischen Wirtschaftsdinner im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos links neben Trump saß? Es war nicht ein üblicher Verdächtiger, ein amerikanischer Vorstandschef eines US-Weltkonzerns. Er hatte zwar einen amerikanischen Spitznamen, aber es war Joe Kaeser, Vorstandschef der Siemens AG, der auch noch frei von der Leber weg sagte: "Weil Sie - d.h. Trump - so erfolgreich mit der Steuerreform waren, haben wir entschieden, die nächste Generation von Gasturbinen in den Vereinigten Staaten zu entwickeln." Das anschließende Grinsen Trumps entsprach dem eines Fuchses, dem die Tür zum Hühnerstall geöffnet wurde.

Der Sitzplatz von Herrn Kaeser direkt neben Godfather Trump war kein Zufall. Der US-Präsident wollte allen Unternehmen der Welt seine Interpretation des Matthäus-Evangeliums nahe bringen: Kommet her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid durch ausländische, hochbesteuerte und reformunfreundliche Standorte. Ich will Euch erquicken.

Und was dem deutschen Industriegiganten Siemens recht ist, wird ebenso für andere deutsche Industriefirmen - auch aus dem patent- und innovationsstarken Mittelstand - billig sein. Auch für sie gibt es bei der Standortwahl keine nationale Gefühlsduselei, sondern nur die schnöde Suche nach den weltweit höchsten Renditen. Und leider werden sie in Amerika fündig. Auf den deutschen Industriestandort, der sich seit der Agenda 2010 reformseitig wie eine Schnecke am Krückstock bewegt, ist man nicht angewiesen.

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© 2018 marktEINBLICKE
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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