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SPD: Autoindustrie darf sich bei Dieselnachrüstung nicht drücken

BERLIN (Dow Jones)--Der SPD-Verkehrspolitiker Sören Bartol besteht auf einer finanziellen Beteiligung der Autokonzerne, sollten umfangreiche Hardware-Nachrüstungen für Dieselautos beschlossen werden. "Wer glaubt, dass die Industrie sich bei der Übernahme der Kosten für die Umrüstung komplett in die Büsche schlagen kann, ist auf dem Holzweg", sagte Bartol. Die Finanzierung dürfe nicht allein beim Steuerzahler und Verbraucher hängen bleiben.

Die Süddeutsche Zeitung hatte zuvor über die Empfehlung einer von der Regierung eingesetzten Expertengruppe berichtet, wonach die Nachrüstung mit Harnstoff-Katalysatoren für bessere Luft in den Städten zu wesentlichen Teilen durch den Staat bezahlt werden soll. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) besteht bisher darauf, dass die Hersteller den Umbau der Fahrzeuge komplett schultern müssten. Die Kostenschätzungen reichen zwischen 1.500 bis 3.000 Euro pro Wagen, was bei Millionen Dieseln zu einer Rechnung in Milliardenhöhe führen würde.

Anders als Hendricks hatten die Verkehrsexperten ihrer Partei bereits während der Koalitionsverhandlungen ausgeschlossen, dass die Industrie die Kosten alleine stemmen werde. Der Grund: Auch die Selbstzünder, die sich im Straßenbetrieb als Stinker erwiesen haben, verfügen über eine gültige Zulassung. Denn sie erfüllen die in der Vergangenheit maßgeblichen Abgastests im Labor.

Merkel will keine Hardware-Nachrüstungen 
 

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will wie die Autoindustrie die umfangreichen Nachrüstungen an älteren Modellen, wenn es möglich ist, verhindern. Doch diese Position könnte unter Druck geraten, sollte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig nächsten Donnerstag Fahrverbote für Diesel verhängen.

Der Autohandel dringt bereits jetzt auf die sogenannten Hardware-Nachrüstungen. In den Autohäusern stehen hunderttausende Gebrauchte Dieselautos mit der Abgasklasse Euro 5, die sich derzeit nur schwer und mit erheblichen Nachlässen verkaufen lassen. Kunden befürchten, dass ihnen die Fahrt in Städte künftig verboten werden könnte, weil ihr Pkw zu viel giftige Stickoxide in die Luft bläst.

Der Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) verlangte am Donnerstag von Volkswagen, Daimler, BMW und den ausländischen Herstellern, den Rückkauf älterer Modelle und Geld für Nachrüstungen. Doch Deutschlands mächtigste Industrie stellt sich quer. "Die Hersteller lehnen das rigoros ab", berichtete ZDK-Präsident Jürgen Karpinski aus Gesprächen mit den Unternehmen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/cbr

(END) Dow Jones Newswires

February 16, 2018 04:56 ET (09:56 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
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