Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Breaking News: Pacifica meldet neue hochgradige Entdeckung und genau deshalb kann der Markt das nicht ignorieren
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
337 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Sieben deutsche Abgeordnete stellen sich gegen Nord Stream 2

BERLIN (Dow Jones)--Sieben namhafte Abgeordnete aus Bundestag und EU-Parlament haben sich in einem Gastbeitrag gegen den Bau der Gasröhre Nord Stream 2 zwischen Deutschland und Russland ausgesprochen. Die Pipeline unter der Ostsee stelle die Solidarität mit den osteuropäischen EU-Mitgliedern in Frage und mache Europa abhängig von russischem Gas, schreiben die Parlamentarier in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Unterzeichnet haben den Beitrag unter anderem Manfred Weber (CSU), Fraktionschef der Konservativen im EU-Parlament, die CDU-Außenpolitikexperten Elmar Brok und Norbert Röttgen, die FDP-EU-Abgeordnete Nadja Hirsch sowie der Vize-Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer.

"Doch echte Zusammenarbeit kann nicht heißen, dass Deutsche und Russen über die Köpfe unserer EU-Partner hinweg etwas vereinbaren. So wird die EU gespalten, und Vertrauen geht verloren", warnen die Pipeline-Gegner.

Osteuropäer und Amerikaner vereint gegen Nord Stream 2 
 

Vor allem in Osteuropa stößt die Leitung auf massiven Widerstand. Bei seinem Besuch in Berlin am vergangenen Freitag unterstrich Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki die großen Vorbehalte Warschaus. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bewertet Nord Stream 2 hingegen als rein unternehmerisches Projekt, das von der Bundesregierung unterstützt wird.

An seiner Finanzierung sind die beiden deutschen Konzerne Wintershall und Uniper beteiligt, die jeweils 950 Millionen Euro dafür bereitstellen wollen. Die Hauptlast der Kosten von 8 Milliarden Euro trägt der russische Energieriese Gazprom, der auch das Gas liefern würde. Neben den Osteuropäern sind auch die USA in Opposition zu Nord Stream 2. Sie wollen den Anteil amerikanischen Flüssiggases auf den Weltmärkten stärken und haben für den russischen Energiesektor Sanktionen angedroht, die auch die Financiers der Leitung treffen könnte.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/cbr

(END) Dow Jones Newswires

February 20, 2018 03:16 ET (08:16 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.