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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Wall Street rückt kräftig vor - Zinsfurcht schwindet

NEW YORK (Dow Jones)--Nach dem Rücksetzer zur Wochenmitte geht es am Donnerstag mit den Kursen an der Wall Street steil nach oben. Die Anleger scheinen ihre Furcht vor steigenden Zinsen zunächst überwunden zu haben, zumal die Anleiherenditen wieder zurückkommen. Gegen Mittag (Ortszeit New York)gewinnt der Dow-Jones-Index 1,3 Prozent auf 25.111 Punkte. Der S&P-500 zeigt sich 1 Prozent höher und der Nasdaq-Composite steigt um 0,8 Prozent.

Am Mittwoch hatten die Kurse an der Wall Street anfängliche Gewinne abgegeben und ins Minus gedreht, nachdem das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung eine Fortsetzung des geldpolitischen Straffungskurses angedeutet hatte. Höhere Zinsen sind jedoch negativ für den Aktienmarkt, weil sich attraktive Renditen dann auch am Anleihemarkt erzielen lassen, dem überdies der Nimbus des sicheren Hafens anhaftet. Am Mittwoch stieg die Zehnjahresrendite auf ein Vierjahreshoch bei 2,94 Prozent. Am Donnerstag kommt sie um etwa 4 Basispunkte zurück auf 2,91 Prozent.

Ölpreis legt mit Lagerdaten kräftig zu 
 

Der Dollar hatte ebenfalls kräftig zugelegt, hat seine Gewinne aber schon wieder abgegeben. Das lindert den Druck auf den Aktienmarkt. Der Euro erobert die Marke von 1,23 Dollar zurück, unter die er nach der Veröffentlichung des Fed-Protokolls gerutscht war. Aktuell notiert der Euro bei 1,2320 Dollar. Im Tagestief kostete er am Donnerstag etwa 1,2260 Dollar.

An den Rohstoffmärkten wird erleichert zur Kenntnis genommen, dass sich der Dollar wieder von seinen Hochs entfernt hat. Damit werden Rohstoffe wie Gold oder Öl für Käufer aus anderen Währungsräumen günstiger. Der Goldpreis steigt um 0,3 Prozent auf 1.328 Dollar.

Die Ölpreise sind mit neuen Lagerbestandsdaten kräftig gestiegen. Der Preis für ein Barrel Rohöl der US-Sorte WTI verteuert sich um 1,7 Prozent auf 62,72 Dollar, die europäische Sorte Brent steigt um 1,3 Prozent auf 66,24 Dollar. Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der abgelaufenen Woche um 1,6 Millionen Barrel gesunken, während Analysten einen Anstieg prognostiziert hatten. Im übrigen bekomme der Markt gegensätzliche Impulse, sagt Harry Tchilinguirian, Leiter der Abteilung Globale Rohstoffstrategie bei BNP Paribas. Auf der einen Seite drossele die Opec ihre Förderung, auf der anderen Seite steige aber in den USA die Schieferölproduktion.

An Konjunkturdaten wurden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Demnach beantragten in der vergangenen Woche 222.000 Amerikaner erstmals Arbeitslosenhilfe. Volkswirte hatten mit 230.000 Erstanträgen gerechnet. Die Zahl für die Woche davor wurde auf 229.000 revidiert, nachdem vorläufig 230.000 gemeldet worden waren. Der Index der Frühindikatoren für Januar lag mit einem Plus von 1,0 Prozent über der Prognose von 0,7 Prozent.

Unter den Einzelwerten an der Börse brechen Roku um 16,6 Prozent ein. Der Streaminganbieter hat bei der Vorlage seiner Geschäftszahlen einen enttäuschenden Ausblick gegeben. Die Zahlen lagen dagegen über den Erwartungen. Der Autovermieter Avis Budget hat mit seinem Quartalsbericht ebenfalls überzeugt, was die Aktie um 11,4 Prozent nach oben treibt. Cheesecake Factory hat dagegen die Erwartungen verfehlt. Gleichwohl legt die Aktie um 3,1 Prozent zu.

Nach Börsenschluss folgen noch Zahlen von HP und Hewlett Packard Enterprise.

=== 
INDEX               zuletzt         +/- %         absolut  +/- % YTD 
DJIA              25.110,68          1,26          312,90       1,58 
S&P-500            2.727,94          0,99           26,61       2,03 
Nasdaq-Comp.       7.274,50          0,78           56,27       5,38 
Nasdaq-100         6.819,11          0,89           59,85       6,61 
 
US-Anleihen 
Laufzeit     Akt. Rendite  Bp zu Vortag  Rendite Vortag  +/-Bp YTD 
2 Jahre              2,26          -0,8            2,27      105,6 
5 Jahre              2,66          -2,7            2,69       73,4 
7 Jahre              2,83          -3,6            2,87       58,3 
10 Jahre             2,91          -3,6            2,95       46,9 
30 Jahre             3,20          -2,5            3,22       12,9 
 
DEVISEN             zuletzt         +/- %        Do, 8:30  Mi, 17:10   % YTD 
EUR/USD              1,2321        +0,38%          1,2267     1,2319   +2,6% 
EUR/JPY              131,90        -0,27%          131,90     132,61   -2,5% 
EUR/CHF              1,1521        -0,10%          1,1536     1,1545   -1,6% 
EUR/GBP              0,8841        +0,18%          0,8838     1,1342   -0,6% 
USD/JPY              107,05        -0,67%          107,54     107,59   -5,0% 
GBP/USD              1,3937        +0,19%          1,3880     1,3972   +3,1% 
Bitcoin 
BTC/USD           10.048,78        -4,11%       10.708,56  10.635,78  -30,04 
 
ROHOEL              zuletzt     VT-Settl.           +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex             62,72         61,68           +1,7%       1,04   +3,8% 
Brent/ICE             66,24         65,42           +1,3%       0,82   +0,1% 
 
METALLE             zuletzt        Vortag           +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)        1.328,45      1.324,60           +0,3%      +3,85   +2,0% 
Silber (Spot)         16,62         16,51           +0,7%      +0,11   -1,9% 
Platin (Spot)        995,45        990,50           +0,5%      +4,95   +7,1% 
Kupfer-Future          3,22          3,22           +0,2%      +0,01   -2,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 22, 2018 11:54 ET (16:54 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
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