LONDON (dpa-AFX) - Die UBS gibt ihre lange skeptische Haltung gegenüber der europäischen Freizeit- und Reisebranche auf. Die seit 2015 anhaltende Kursschwäche der Papiere von Hotels, Restaurants und sonstigen Freizeitunternehmen stehe wohl ebenso wie die schwache Gewinnentwicklung vor einem Wendepunkt, erklärten die Strategen um Joao Toniato in einer am Freitag vorliegenden Studie. Es seien aktuell erste Erhöhungen der Gewinnprognosen von Analystenseite zu beobachten, nachdem ihre Erwartungen zuvor seit Mai 2016 nur eine Richtung gekannt hätten - nach unten. Die UBS rät, den Sektor fortan in den Portfolios überzugewichten.
Gleichzeitig gehen die UBS-Strategen davon aus, dass die Stärke der Technologiewerte ihren Zenit erreicht hat. Ihre Führungsrolle würden sie zwar wohl nicht abrupt verlieren. Andere Branchen, wie beispielsweise die seit September 2017 von der UBS empfohlenen Banken, stünden aber zur Ablösung parat, so die Experten.
Ihre Präferenz für den Softwaresektor gaben sie auf. Er habe sich 2017 über weite Strecken überdurchschnittlich entwickelt, trotz der im Vergleich schwächsten Gewinndynamik seit 2009./ag/mis/jha/
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AXC0123 2018-03-09/12:59
