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XETRA-SCHLUSS/Erholung im DAX abrupt beendet

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Erholung am deutschen Aktienmarkt ist am Dienstag in einen Rückschlag gemündet. Der DAX verlor 1,6 Prozent auf 12.221 Punkte. Händler verwiesen auf den schwachen Dollar und die politischen Unsicherheiten um die US-Handelspolitik. "Als Exportweltmeister ist Deutschland und damit auch der DAX von beiden Faktoren besonders betroffen", sagte ein Marktteilnehmer. Der Euro stieg auf 1,24 Dollar.

"Vielleicht wittern einige Investoren jetzt härteren Gegenwind aus den USA, sowohl handelspolitisch wie auch in Sachen Außenpolitik", so Jochen Stanzl von CMC Markets. Denn mit Chefdiplomat Rex Tillerson verlasse "ein weiterer Widersacher Trumps und eher Verfechter moderater Töne das Weiße Haus", sagte der Marktanalyst.

Daneben bremsten technische Faktoren das Kaufinteresse: "Für den DAX dürfte der Hauptfokus aktuell weiter auf dem großen Verfall am Terminmarkt am Freitag liegen", so Marktanalyst Jens Klatt in einer Note für JFD Brokers. Dann laufen Aktien- und Index-Optionen sowie Index-Futures aus. Die Auswirkungen sind häufig kaum absehbar.

Eon weiter im Aufwind 
 

Nach dem Paukenschlag in der Energiebranche vom Wochenende hat der Stromkonzern RWE mit seinen Geschäftszahlen die Erwartungen erfüllt. Auch die Dividende von 1,50 Euro je Aktie war erwartet worden. Bei RWE setzten jedoch wie am Gesamtmarkt Gewinnmitnahmen ein, der Kurs verlor 2,9 Prozent.

Die Aktien von Eon legten dagegen um 3,9 Prozent zu. Die Geschäftszahlen lagen laut Händlern am oberen Rand der Prognosen. Getrieben wurden Eon aber nach wie vor von der Neustrukturierung des Geschäfts, mit der Eon nun überwiegend zum Netzanbieter wird und RWE zum Stromerzeuger. Zugleich wird sich RWE an Eon beteiligen.

Eon waren einziger deutlicher Gewinner im DAX. Größter Verlierer waren Prosieben, die mit dem bevorstehenden DAX-Abstieg um 5,1 Prozent einbrachen. Aber auch Linde und VW erlitten nach den jüngsten Erholungsschüben nun überdurchschnittliche Verluste.

Wacker-Chemie trotz Sonderdividende unter Druck 
 

Im MDAX will Wacker Chemie die Dividende auf 2,50 Euro erhöhen - 50 Cent mehr als im Vorjahr. Zudem sollen die Aktionäre eine Sonderdividende von 2 Euro je Aktie erhalten. Der Ausblick wurde an der Börse allerdings als vorsichtig eingestuft, der Kurs sackte deshalb um 6,6 Prozent ab.

Für die Aktie von Hannover Rück ging es um 4,2 Prozent nach unten. Während die Geschäftszahlen wegen einer besseren Schaden-Kosten-Quote insgesamt leicht über den Erwartungen ausgefallen sind, störten sich einige Analysten an Details. So bemängelte Equinet die andauernd schwache Entwicklung im Personen-Rückversicherungs-Geschäft.

Morphosys profitieren von Aussagen zur Pipeline 
 

Im TecDAX zogen Morphosys um 5,3 Prozent an. Zwar sind Geschäftszahlen und Ausblick schwach ausgefallen. Der Markt konzentrierte sich aber auf Aussagen zur Pipeline der Wirkstoffe, die nach Einschätzung von Berenberg ermutigend ausgefallen sind. Der TecDAX fiel um 0,7 Prozent auf 2.694 Punkte. Zeitweise war er bis auf 2.733 Punkte gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit dem Platzen der Technologieblase nach der Jahrtausendwende. Dann geriet aber auch der TecDAX in den Sog der anderen Indizes.

Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 135,5 (Vortag: 140,6) Millionen Aktien im Wert von rund 4,73 (Vortag: 3,71) Milliarden Euro. Es gab zwei Kursgewinner und 28 -verlierer.

=== 
INDEX              zuletzt   +/- %  +/- % YTD 
DAX              12.221,03  -1,59%     -5,39% 
DAX-Future       12.205,00  -1,77%     -5,04% 
XDAX             12.205,81  -1,56%     -5,10% 
MDAX             25.866,88  -0,98%     -1,27% 
TecDAX            2.694,24  -0,69%     +6,53% 
SDAX             12.125,40  -0,73%     +2,01% 
zuletzt          +/- Ticks 
Bund-Future         157,45      13 
=== 

DJG/hru/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 13, 2018 12:46 ET (16:46 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

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