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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zur Rekordbilanz von Lufthansa 
 
Überschrift: Sehr stabiles Fundament 
 
Lufthansa-Chef Carsten Spohr macht offensichtlich sehr viel richtig. Den dritten Rekordgewinn in Folge eingefahren, Teile von Air Berlin übernommen, endlich Tariffrieden mit den Piloten geschlossen und Eurowings als erfolgreiche Zweitmarke im Wettbewerb mit Billigfliegern wie Ryanair oder Easyjet etabliert. Dazu schafft der Konzern Tausende von Jobs, stellt allein in diesem Jahr 8000 Frauen und Männer neu ein. Lufthansa ist zur führenden Airline in Europa aufgestiegen und rangiert auch weltweit mit an der Spitze. Und die Airline wird auf ihrem Heimatkontinent bei der unausweichlichen Konsolidierung der Branche eine zentrale Rolle spielen. Nach etlichen schwierigen Jahren hat Spohr die Lufthansa wieder auf ein sehr stabiles Fundament gestellt. Er wird weiter daran arbeiten und das Unternehmen modernisieren, das Angebot für Passagiere ausbauen. 
Und doch gibt es das eine oder andere Haar in der Suppe. Spohr hätte im vergangenen Jahr noch mehr Pluspunkte sammeln können, wenn er nicht an den üppigen Preisen auf den Berlin-Strecken festgehalten hätte, nachdem Air Berlin ausgefallen war. Dass er die Hauptstadt bei direkten Langstreckenverbindungen von Lufthansa und Eurowings etwa in die USA links liegenlässt, gefällt auch nicht jedem. Natürlich müssen sich Verbindungen rechnen. Aber bei mehr als 1,1 Millionen Flügen pro Jahr müsste das, wenn auch nur als symbolisches Bekenntnis zu Berlin, möglich sein. Und genügend Ideen, die Jets zu füllen, hätte ein cleverer Manager wie Spohr sicher. 
 
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(END) Dow Jones Newswires

March 15, 2018 15:20 ET (19:20 GMT)

© 2018 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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