Der Neustart der ehemaligen Air-Berlin-Tochter Niki
unter dem Namen Laudamotion steht noch auf wackeligen Beinen. Die
Wettbewerbshüter müssten erst klarstellen, ob Laudamotion ihre Flüge
von der Lufthansa-Tochter
Lauda will die österreichische Gesellschaft zu einem eigenständigen
Billigflug-Anbieter ausbauen und zudem Charterflüge für
Reiseveranstalter anbieten, möglichst ab Herbst. Weil der
Sommerflugplan schon Ende März startet, baut er zunächst auf eine
Kooperation mit dem Reiseveranstalter Thomas Cook
Ein sogenannter Wet-Lease, bei der Laudamotion-Jets samt Besatzung für Eurowings an den Start gingen, wäre nach Laudas Ansicht nicht zulässig. Er wolle aber keinen Fehler machen und auf Nummer sicher gehen. Dazu will er weitere Gespräche mit den Kartellbehörden führen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte am Donnerstag von acht bis zehn Flugzeugen gesprochen, die Laudamotion voraussichtlich samt Personal an Eurowings vermieten werde.
Die Lufthansa hatte die Laudamotion-Vorgängerin Niki im Jahr 2017
aus Wettbewerbsgründen nicht übernehmen dürfen. Lauda, der Niki
gegründet und später an die inzwischen insolvente Air Berlin
An fehlenden Flugzeugen soll Laudamotion nicht scheitern. 14 Maschinen hat sich Lauda nach eigenen Angaben gesichert. Die Lufthansa muss ihm bereits übernommene Jets nach der geplatzten Niki-Übernahme zur Verfügung stellen. Genügend Piloten habe er bereits eingestellt, sagte er. Es fehlten aber noch 30 bis 40 Flugbegleiter. Insgesamt habe Laudamotion jetzt rund 640 Mitarbeiter. Niki hatte etwa 1000 Beschäftigte - betrieb allerdings auch 21 Flugzeuge.
So groß soll die Laudamotion-Flotte auch werden. Zu den 14 Maschinen
aus der Airbus-A320-Familie
ISIN GB00B128C026 DE0008232125 NL0000235190 GB00B1VYCH82
AXC0101 2018-03-16/11:33
