Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Donnerstagmittag stabilisiert. Tags zuvor hatte die Zuspitzung des Syrien-Konflikts für Verunsicherung gesorgt. Doch inzwischen ist das Weisse Haus in Bezug auf mögliche Raketenangriffe in Syrien etwas zurückgerudert. "Von daher gibt es erst einmal keinen Grund für weiter fallende Kurse", hiess es aus dem Handel. Allerdings herrsche an den Märkten weiterhin eine gewisse Verunsicherung, weshalb auch die Luft nach oben dünn bleibe.
"Trump bleibt in dieser Auseinandersetzung unberechenbar, was die Marktteilnehmer gar nicht mögen", so der Kommentar eines Analysten. Ausserdem würden die als sichere Häfen bekannten Rohstoffe Gold und Öl dynamisch steigen - "ein Signal, dass sich etwas zusammenbrauen könnte". Neben der Politik habe auch der falkenhafte Ton im am Vorabend veröffentlichten Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung bei den Anlegern kaum Kaufstimmung aufkommen lassen, berichteten andere Marktteilnehmer. In der Schweiz ist die Agenda zwar dünn, doch sorgen Sulzer erneut für Gesprächsstoff.
Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 11.50 Uhr im Gegensatz zum Vormittag leicht höher und zwar um 0,10 Prozent bei 8'717,31 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,26 Prozent auf 1'429,23 Zähler, und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,12 Prozent auf 10'218,23 ...
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