Der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) hat die milliardenschwere Akquisition von Akorn auf den Prüfstand gestellt. Der Einstiegszeitpunkt in eine Aktienanleihe von UniCredit onemarkets ist günstig.
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat 2017 das 14. Rekordjahr in Folge hingelegt. Vor allem dank eines starken Geschäfts mit Privatkliniken stieg der Umsatz um 15 Prozent auf knapp 33,9 Mrd. Euro. Der Konzerngewinn kletterte sogar noch etwas stärker, nämlich um 16 Prozent auf gut 1,8 Mrd. Euro. Kleiner Wermutstropfen: Analysten hatten noch einen Schnaps mehr erwartet.
Indes sorgt die 4,4 Mrd. Euro schwere Übernahme des US-Arzneiherstellers Akorn für neue Probleme. Wegen "angeblicher Verstöße" gegen Vorgaben der US-Gesundheitsbehörde FDA zur Datenintegrität und Produktentwicklung führe Fresenius eine unabhängige Untersuchung mit externen Sachverständigen durch, erklärte der Konzern. Dabei geht es um mögliches Fehlverhalten von Akorn bei der Zulassung von Medikamenten. Infolgedessen könnte der Deal auch noch scheitern. Zur Klärung des Sachverhalts führt der Gesundheitskonzern nun eine unabhängige Prüfung bei dem US-Unternehmen mit externen Experten durch. Wichtig ist vor allem, dass Fresenius einen Rückzug nicht ausgeschlossen hat.
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