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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zur Lage beim Autohersteller Opel 
 
Überschrift: Rüsselsheimer Gerangel 
 
BMW, Mercedes, Volkswagen - fast Monat für Monat melden die großen deutschen Autokonzerne neue Auslieferungsrekorde. Und Opel? Etliche neue Modelle preist das Unternehmen an. Das Interesse sei hoch, angeblich gehen Tausende von Bestellungen ein. An den Zulassungszahlen in Deutschland ist dieser Trend freilich nicht abzulesen - im Gegenteil. Sie zeigen massiv nach unten. 
Der Automarkt in Deutschland läuft trotz Diesel-Debatte durchaus rund. Das Umfeld stimmt also. Und trotzdem kommt Opel kaum vom Fleck. Das liegt auch daran, dass Hybrid- und Elektrofahrzeuge im Angebot fehlen. Gut ein halbes Jahr nach der Übernahme durch PSA Peugeot werden nur langsam erste (Spar-) Erfolge sichtbar. Aber immer noch ist Opel mit seinen deutschen Werken zu teuer, sind die Kosten zu hoch. Das räumt Opel-Chef Michael Lohscheller offen ein. Und müht sich mit Betriebsrat und IG Metall um Fortschritte. 
Das geht jetzt schon seit Jahren so: Opel fährt satte Verluste ein, man verhandelt über Sparprogramme, hier und dort wird ein Werk geschlossen, man einigt sich auf angeblich wegweisende Zukunftspläne. Und doch geht die Talfahrt weiter. Sollten jetzt keine Schritte hin zu nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität folgen, werden drastische Einschnitte kaum mehr zu vermeiden sein. PSA-Chef Tavares wird sich das Gerangel nicht endlos anschauen. 
 
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Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
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F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Jost Bauer 
 

(END) Dow Jones Newswires

April 06, 2018 14:12 ET (18:12 GMT)

© 2018 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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