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MÄRKTE EUROPA/Wenig verändert - Lufthansa und Nokia sehr schwach

Von Manuel Priego Thimmel

FRANKFURT (Dow Jones)--In einer Flut von Quartalszahlen der Unternehmen zeigen sich Europas Aktienmärkte am Donnerstagvormittag wenig verändert. Musik spielt dagegen bei Einzelwerten. Gute Vorlagen aus den USA wirken zwar leicht stützend, bremsend zugleich aber, dass die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen über der psychologisch wichtigen Marke von 3 Prozent verharrt. Daneben dürften sich die Anleger vor der geldpolitischen Entscheidung der EZB am Nachmittag zurückhalten. Der DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.429 Punkte, der Euro-Stoxx-50 kommt um 0,2 Prozent voran auf 3.491.

Von der EZB werden zwar keine konkreten neuen geldpolitischen Entscheidungen erwartet - dafür dürften sich die Währungshüter bis zum Sommer Zeit lassen -, allerdings könnte EZB-Präsident Mario Draghi wegen der zuletzt schwächeren Konjunkturdaten einen taubenhaften Ton anschlagen. Ein solcher in Kombination mit zuletzt stark gestiegenen Renditen am US-Anleihemarkt könnte dem Euro weiter zusetzen. Er kostet 1,2160 Dollar und ist damit weiter auf dem Weg nach unten. Auch zu anderen Währungen zieht der Dollar mit Unterstützung der hohen US-Renditen weiter an.

Deutsche Bank enttäuscht - Aktie berappelt sich 
 

Nach schwachen Erstquartalszahlen liegt die Aktie der Deutschen Bank nach Anfangsverlusten mittlerweile ein halbes Prozent im Plus. Die Einnahmen hätten die Erwartungen nicht erreicht, die Ergebnisse lägen sogar massiv unter den Schätzungen, heißt es. Schwach habe sich auch die erst an die Börse gegangenen Tochter DWS entwickelt. Der Kapitalabzug bei DWS sei sehr viel höher als befürchtet ausgefallen. In einer Analystenkonferenz stellte der Finanzvorstand höhere Restrukturierungskosten in Aussicht gestellt. DWS steigen um 1,8 Prozent.

Nicht gut kommen die Zahlen und die gesenkte Kapazitätswachstumsprognose der Lufthansa an. "Eine gesenkte Wachstumsprognose ist das allerletzte, was der Markt bei den hohen Aktienbewertungen hören will", sagt ein Händler. Die Fluglinie geht nur noch von einem Kapazitätswachstum von 8,5 nach zuvor noch 9,5 Prozent im Jahr aus. Auch die Gewinnziffern lägen unter den Erwartungen, heißt es. Die Lufthansa-Aktie verliert 6,7 Prozent.

Zufrieden äußern sich Händler dagegen mit den Zahlen der Deutschen Börse. Nur die unbereinigten und damit weniger wichtigen Ergebniszahlen hätten unter einigen Erwartungen gelegen. Die Aktie steigt um 0,3 Prozent.

Nach der Zahlenvorlage geht es für Covestro um 3,3 Prozent nach unten, was im Handel für Erstaunen sorgt. Gute Quartalszahlen würden offenbar ignoriert und stattdessen konzentrierten sich die Anleger auf die längerfristigen Wachstumsperspektiven, heißt es. Nach einem Rekord beim operativen Ergebnis scheine das Momentum nachzulassen, so die Analysten von Baader Helvea. Der Trend bei den Gewinnen und beim Übertreffen der Konsenserwartungen sei schwächer als in den vorangegangenen Quartalen.

Nokia und Philips Lighting brechen ein 
 

Für die Nokia-Aktie geht es um 8,8 Prozent nach unten. Der bereinigte Nettogewinn ist hier mit 86 Millionen Euro klar unter der Prognose von 197 Millionen geblieben. Auch die Umsätze enttäuschten. Nokia hat sich zwar recht optimistisch zum Ausblick geäußert, die Anleger konzentrieren sich aber auf die schwachen Zahlen.

"Hoffentlich wird das nicht so eine Nummer wie gestern bei Osram", sagte ein Händler beim ersten Blick auf die Zahlen von Philips Lighting. Der Beleuchtungsspezialist hat einen deutlich höheren Gewinneinbruch vermeldet, hauptsächlich durch Margendruck über den Euro. "Der Umsatz im ersten Quartal hat selbst die niedrigsten Erwartungen noch untertroffen", so der Teilnehmer. Hier zeige sich, wie der Markt Währungseinflüsse in den vergangenen Monaten noch ausgeblendet habe. Die Aktie bricht um 9,3 Prozent ein.

Kaum für Bewegung sorgt der erhöhte Umsatzausblick von Roche. Roche liegen gut behauptet im Markt.

Für Wacker Chemie geht es um 3,9 Prozent nach oben. Die Geschäftszahlen liegen zwar insgesamt im Rahmen der Erwartungen. Die Anleger konzentrieren sich aber auf den besseren Gewinn. Daneben stützt eine Hochstufung von Hauck & Aufhäuser auf "Buy" von zuvor "Sell". Ebenfalls im MDAX knickt der Kion-Kurs um 6,2 Prozent ein. Als "ganz üble Überraschung" bezeichnet ein Händler die Zahlen von Kion. "Da wurden fast alles Erwartungen verfehlt", sagt er. Das bereinigte EBIT im ersten Quartal liege noch unter den niedrigsten Erwartungen. Stark negativ wirke auch der schwächer als erwartete Auftragseingang.

Aixtron schnellen nach der Zahlenvorlage um 5,5 Prozent nach oben. Wichtig sei vor allem, dass die Aufträge mit 27 Prozent gegen Vorjahr deutlich stärker gewachsen seien und die Prognose bestätigt wurde, heißt es.

INDEX               zuletzt         +/- %         absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.491,15          0,15            5,32      -0,37 
Stoxx-50           3.045,49          0,18            5,45      -4,16 
DAX               12.411,21         -0,09          -11,09      -3,92 
MDAX              25.578,00          0,16           40,49      -2,38 
TecDAX             2.577,48          0,42           10,78       1,92 
SDAX              12.191,36          0,28           34,05       2,56 
FTSE               7.378,96          0,00           -0,36      -4,01 
CAC                5.436,50          0,43           23,21       2,33 
 
Bund-Future          157,98                          0,21      -0,78 
 
 
DEVISEN             zuletzt         +/- %        Do, 8:32  Mi, 17:15   % YTD 
EUR/USD              1,2174        +0,09%          1,2175     1,2180   +1,3% 
EUR/JPY              133,13        +0,05%          133,17     133,11   -1,6% 
EUR/CHF              1,1979        +0,16%          1,1966     1,1972   +2,3% 
EUR/GBP              0,8748        +0,22%          0,8734     1,1444   -1,6% 
USD/JPY              109,34        -0,05%          109,37     109,30   -2,9% 
GBP/USD              1,3918        -0,11%          1,3941     1,3939   +3,0% 
Bitcoin 
BTC/USD            8.816,62         -3,5%        8.930,73   8.906,58  -35,4% 
 
ROHOEL              zuletzt     VT-Settl.           +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex             68,23         68,05           +0,3%       0,18  +13,6% 
Brent/ICE             74,36         74,00           +0,5%       0,36  +13,4% 
 
METALLE             zuletzt        Vortag           +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)        1.323,47      1.323,15           +0,0%      +0,32   +1,6% 
Silber (Spot)         16,55         16,55           -0,0%      -0,00   -2,3% 
Platin (Spot)        910,00        909,50           +0,1%      +0,50   -2,1% 
Kupfer-Future          3,11          3,13           -0,8%      -0,03   -6,2% 
 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/gos

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