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2:1 für die Aktienmärkte - Zins- und Kriegsangst verarbeitet, Zollangst noch akut

Auf ihrer Mai-Sitzung hat die US-Notenbank ihren Leitzins nicht erhöht. Aufgrund des zuletzt gestiegenen Preisdrucks formulierte sie ihre Inflationsrhetorik zwar etwas falkenhafter. Gleichzeitig jedoch hält sie sich mit einer durchschnittlichen Inflationsbetrachtung zinserhöhungspolitisch zurück: Wenn die Inflation in der Vergangenheit unter dem Zielwert von zwei Prozent gelegen hat, kann sie umgekehrt auch temporär darüber liegen. Grundsätzlich hält die Fed die Erfüllung ihres dualen Mandats - Vollbeschäftigung und Inflationsrate nahe zwei Prozent - für keinen Sprint, sondern einen Marathon. Daher sind überbordende US-Zinserhöhungsängste begrenzt, die in der Eurozone ohnehin unberechtigt sind. Stützend für europäische Aktien wirkt sich der abwertende Euro aus. Nicht zuletzt hat sich die Kriegsangst an den Finanzmärkten durch den Kuschelkurs des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un zurückgebildet. Allerdings sorgt die Zollangst anhaltend für Verunsicherung in Wirtschaft und bei Exportunternehmen.

US-Konjunkturausblick - Handelspolitische Schrammen unverkennbar

Die US-Notenbank hat auf der letzten Sitzung ihren Leitzins erwartungsgemäß bei 1,75 Prozent belassen. Hintergrund ist auch die US-Wachstumsschwäche im I. Quartal und Eintrübungen der wirtschaftlichen Stimmung. Tatsächlich spricht die Fed nicht mehr von "einem gestärkten Konjunkturausblick". Der von Trump angezettelte Handelsstreit behindert eben auch die Investitions- und Geschäftsplanung der US-Unternehmen, die abflauende Neuaufträge befürchten. Der ISM Index für das Verarbeitende Gewerbe hat das zweite und das Pendant für den Dienstleistungssektor sogar das dritte Mal in Folge nachgegeben und damit einen Abwärtstrend etabliert.

Zinsangst - Es mangelt an inflationärer Substanz

Zuletzt kommt der gestiegene Preisdruck zwar in einem Anstieg des ISM Subindex für bezahlte Preise im Verarbeitenden Gewerbe auf den höchsten Stand seit Mitte 2011 zum Ausdruck. Hier spiegeln sich neben vorübergehend höheren Energiepreise auch der steigende Kostendruck aufgrund zollstreitbedingt anziehender Einfuhrpreise wider. Dennoch bereitet diese Entwicklung der Fed offenbar kein Kopfzerbrechen. Die Fed rechnet laut ihrem Monetary Policy Statement damit, dass sich die "Inflation mittelfristig nahe ihrem symmetrischen Ziel von zwei Prozent bewegen wird". Hinter dieser Inflationsdoktrin steht, dass eine Preissteigerung, die in der Vergangenheit unter dem Zielwert von zwei Prozent gelegen hat, umgekehrt auch vorübergehend überschießen darf. Die Fed mittelt ihr Inflationsziel.

Grundsätzlich bleibt die Fed ihrem Ansatz gradueller Zinserhöhungen treu. Ihr ist bewusst, dass die mangelnde Qualität des quantitativen US-Jobwunders, die Globalisierung und Digitalisierung inflationshemmend wirken. Dieses Bild wird ebenso vom Inflation Surprise Index der Citigroup unterstützt. Dieser misst die positiven bzw. negativen Abweichungen der tatsächlichen Inflationsdaten von den vorab getroffenen Analystenprognosen. Der Index liegt noch immer knapp im "Enttäuschungs-Terrain". Begleitet wird er von im Vergleich unterdurchschnittlichen Inflationserwartungen.

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