Mehr Patienten, höherer Umsatz und
geringere Personalkosten haben den Gewinn des privaten
Krankenhausbetreibers Rhön-Klinikum
Im ersten Quartal 2017 seien noch Abfindungen im mittleren einstelligen Millionenbereich an einstige Vorstände ausgezahlt worden, sagte Julian Schmitt, Leiter der Abteilung Investor Relations, am Freitag in Bad Neustadt. Das sei in diesem Jahr nicht nötig gewesen. Zudem habe der Konzern auch bei den Materialkosten leicht sparen können.
Ohne die Grippewelle, wegen der in den Rhön-Kliniken aufgrund von krankem Personal Operationen ausfielen, wären Umsatz und Gewinn möglicherweise noch höher ausgefallen, sagte Schmitt weiter. "Wir haben ein super entspanntes und gutes Quartal hingelegt."
Der Umsatz des Klinikkonzerns lag Ende März bei 311,65 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 300,12 Millionen Euro. Rhön-Klinikum betreibt mit etwa 16 700 Mitarbeitern deutschlandweit elf Kliniken mit knapp 5400 Betten. 2017 wurden in den Rhön-Häusern gut 836 000 Patienten behandelt, im ersten Quartal 2018 waren es gut 216 600./cgl/DP/she
ISIN DE0007042301
AXC0133 2018-05-04/10:43
