Viel Gegenwind muss derzeit die Aktie der Lufthansa hinnehmen. Die Marktanteile am Himmel sind umkämpft, nicht zuletzt deshalb gab die Kranich-Fluglinie vor wenigen Tagen bekannt, auf der Langstrecke wie bereits einige Konkurrenten auch Tickets anzubieten, die das Aufgeben von Gepäck nicht beinhalten. Belastet werden Airline-Aktien zudem vom gestiegenen Ölpreis. Der Preis für ein Fass der Nordsee-Sorte Brent Crude stieg vor allem aufgrund geopolitischer Gründe seit Anfang April um rund 20 Prozent bis über 80 US-Dollar. Für die Fluggesellschaften könnte der steigende Ölpreis zu einer nachhaltigen Belastung werden. Deshalb kam die Meldung, dass die italienische Regierung den Verkauf der insolventen Fluggesellschaft Alitalia stoppen wolle, einmal mehr zur Unzeit. Zuletzt hatte sich unter anderem die Lufthansa für Teile des Unternehmens interessiert, wodurch die Marktbereinigung am Himmel vorangetrieben worden wäre.
Abwärtstrend
Fliegt Alitalia weiter, steht ein weiterer Konkurrent auf dem Rollfeld. Seit Jahresanfang befindet sich eine der erfolgreichsten Aktien des letzten Jahres bereits im Sinkflug. Nach einem Hoch bei 31,26 Euro ...
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