Dow Jones hat von EQS/DGAP eine Zahlung für die Verbreitung dieser Pressemitteilung über sein Netzwerk erhalten.
DGAP-Media / 2018-05-24 / 11:13
*Künstliche Intelligenz warnt vor zukünftigen Stromausfällen*
Störungen im Stromnetz beheben - lange bevor sie auftreten können: Das
ermöglicht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei einer Technik, die
E.ON erstmalig in dieser Form entwickelt hat und die bei der
Schleswig-Holstein Netz AG, einem deutschen Netzbetreiber von E.ON, jetzt
zum Einsatz kommt. Die Verbindung von umfassender Datenanalyse mit einem
selbstlernenden Algorithmus ermöglicht es, Fehler und Störungen im Stromnetz
ab sofort deutlich zuverlässiger vorherzusagen als bisher - und viel früher
Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
E.ON setzt dieses Verfahren seit rund neun Monaten bei der
Schleswig-Holstein Netz AG im Bereich der Mittelspannungsnetze ein. Und die
Ergebnisse sind erstaunlich: "Die Wahrscheinlichkeit, mit der wir einen
Defekt im Stromnetz vorhersagen können, ist um den Faktor zwei bis drei
gestiegen", erläutert Thomas König, bei E.ON für das deutsche Netzgeschäft
verantwortlich. "Und davon profitieren unsere Kunden, denn mögliche
Fehlerquellen, die wir im Vorfeld erkennen, verringern die Störungsanzahl
und machen unser Stromnetz stabiler."
Die neue Störungsvorhersage, in Fachkreisen "Predictive Maintenance"
genannt, beruht auf einer Vielzahl interner und externer Daten, wie zum
Beispiel dem Alter und der Bauart der Leitungen, Instandhaltungs- und
Wetterdaten sowie Echtzeitinformationen, wie dem aktuellen Lastverhalten.
Die daraus entstehenden Vorhersagen eröffnen ganz neue Möglichkeiten für die
Instandhaltung der Netzinfrastruktur.
Durch die Identifikation potenzieller Störungsquellen kann die Anzahl von
Störungen und Ausfällen reduziert werden, da die Fehlerquellen beseitigt
werden können, bevor es überhaupt zu der vorhergesagten Störung kommt. Aus
diesem Grund sind in den letzten Monaten rund ein Dutzend
Instandsetzungsmaßnahmen in den Netzen der Schleswig-Holstein Netz AG
vorgezogen worden.
Die neue Technik verbessert die Planung für Netzbaumaßnahmen, wovon vor
allem die Kommunen profitieren. Für Bürger und Gemeinden bedeutet die
verbesserte Instandhaltung eine Reduzierung von Bau- und Erdarbeiten zu
Reparaturzwecken. Für das Unternehmen selbst bieten sich neue Perspektiven,
Budgets und Investitionen besser verteilen und im Voraus planen zu können.
In den letzten Jahren konnte E.ON die Versorgungssicherheit in seinen Netzen
kontinuierlich verbessern: So lag die durchschnittliche Ausfallzeit in 2016
zum Beispiel bei der Schleswig-Holstein Netz AG bei gerade einmal 8,85
Minuten und damit rund ein Drittel niedriger als der deutschlandweite
Durchschnittswert von 12,8 Minuten.
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft
gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der
Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren
Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und
Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die
tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung
der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen
abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei
Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an
zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Ende der Pressemitteilung
Emittent/Herausgeber: E.ON SE
Schlagwort(e): Energie
2018-05-24 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP -
ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de
Sprache: Deutsch
Unternehmen: E.ON SE
Brüsseler Platz 1
45131 Essen
Deutschland
Telefon: +49 (0)201-184 00
E-Mail: info@eon.com
Internet: www.eon.com
ISIN: DE000ENAG999
WKN: ENAG99
Indizes: DAX, EURO STOXX 50
Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr
in Tradegate Exchange
Ende der Mitteilung DGAP-Media
689183 2018-05-24
(END) Dow Jones Newswires
May 24, 2018 05:13 ET (09:13 GMT)
© 2018 Dow Jones News
