Fundamental: Der Euro neigte vor dem Wochenende auf breiter Front zur Schwäche und fiel auch zum US-Dollar auf ein neues Tief. Grund in den letzten Tagen war zum einen die Lage in Italien. Die Pläne der beiden system- und EU-kritischen Parteien könnten zu Konflikten mit Brüssel führen. Sie wollen die Sparpolitik beenden, planen Steuern zu senken und zusätzliche Sozialausgaben. Am Freitag reagierten die Anleger verschreckt auf die Nachricht aus Spanien. Dort droht eine Regierungskrise aufgrund von schwarzen Kassen bei der Partei von Ministerpräsident Mariano Rajoy. In der neuen Woche könnten das Beige Book der US-Notenbank am Mittwoch und die Euro-Verbraucherpreise am Donnerstag den Kurs beeinflussen.
Technisch: Die seit Mitte April bestehende Abwärtsbewegung im Wechselkurs von Euro in US-Dollar setzte sich in den letzten Tagen mit Rasanz fort. Mit 1,165 US-Dollar erreichten die Notierungen den tiefsten Stand seit November letzten Jahres. Nachdem sie den von uns als erstes Ziel genannten Bereich um 1,19 US-Dollar ...
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