Der Chef des Stahlkonzerns Salzgitter hat
gelassen auf die US-Entscheidung für Strafzölle auf Stahl und
Aluminium reagiert. "Diese Entscheidung hatte sich ja bereits vorher
angedeutet. Jetzt gibt es Klarheit", sagte Jörg Fuhrmann dem in
Hannover erscheinenden Politikjournal "Rundblick". "Die direkten
Auswirkungen auf die Salzgitter AG
Gravierender könnten laut Fuhrmann indirekte Effekte sein. Damit bezieht er sich auf die Befürchtung, Stahl aus der Türkei, der Ukraine oder Russland könne statt in die USA nun in Richtung Europa gelenkt werden und den hiesigen Markt überschwemmen. Er sei aber zuversichtlich, dass die Europäische Union dies verhindern werde.
Positiv bewertete der Salzgitter-Chef "ein Zusammenrücken der Positionen der EU-Mitgliedstaaten, was wir so vorher bei den allermeisten Themen nicht gesehen haben. Dem kann ich nur Gutes abgewinnen."/tst/DP/zb
ISIN DE0006202005
AXC0102 2018-06-01/11:01
