Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
marktEINBLICKE
118 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Um den politischen Fall Europas zu verhindern, akzeptiert man den Fall der Stabilitätsunion

Habemus Regierung: In Italien hat sich dann doch noch ein populistisches Regierungsbündnis aus 5 Sterne-Bewegung und Lega Nord gefunden. Obwohl von diesen Polit-Frischlingen wenig Europa-Freundlichkeit, dafür aber viel -Grausamkeit kommen wird, sind EU und Eurozone überglücklich, dass vorerst eine politische Krise in Italien mit Lähmungs- und Zersetzungspotenzial für ganz Europa ausbleibt. Brüssel ist dem Herrgott mittlerweile auch schon für die kleinen europäischen Kartoffeln dankbar.

Hier offenbart sich das erste Gebot der Eurokraten: Koste es, was es wolle, Hauptsache wir halten zusammen. Diese Haltung erinnert an ein völlig zerstrittenes Ehepaar, das dennoch zusammenbleibt, um bloß das gemeinsame Haus nicht zu verlieren.

Europäische Integration ist der Deckname für Schuldenunion

Zwar müssten selbst populistische Politiker unheilbar unter geistiger Umnachtung leiden, wenn sie sich über einen Italexit den europäischen Subventions-Ast absägten, auf dem sie doch so gemütlich sitzen. Doch sollte man sich nicht vertun. Die beiden Regierungsparteien werden nicht zu klassischen Alt-Parteien. Dann würde die nächste Wahl - die in Italien traditionell nie weit weg ist - für sie zu dem werden, was Waterloo für Napoleon war. Angesichts einer weit verbreiteten Perspektivlosigkeit und Euro-Skepsis werden sie in Brüssel das umgekehrte Hartz IV-Prinzip verfolgen: Sich fördern, aber nicht fordern lassen. Die Europäische Stabilitätsidee wurde in Italien ohnehin nie geliebt. Doch jetzt wird sie vom Hof gejagt und Rom geht mit der Instabilitätsidee öffentlich fremd. Und sollte man den italienischen Populisten seitens Brüssel nicht deutlich entgegenkommen, droht Italien mit einer neuen Euro-Krise. Es ist absurd: Je höher die Schulden, desto mächtiger ist Rom und umso schwächer seine Geldgeber, vor allem also die EZB. In vorauseilendem Gehorsam werden EU und EZB daher bereit sein, weitere römische Schulden-Kröten zu schlucken und auch noch als Delikatesse zu preisen. Warum nicht gleich Helikoptergeld abwerfen? Hauptsache Italien bleibt Europa treu, wenn auch nicht aus Liebe, sondern aus eigennützigen Vernunftgründen. Hauptsache Italien bleibt Europa treu, wenn auch nicht aus Liebe, sondern aus eigennützigen Vernunftgründen.

Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2018 marktEINBLICKE
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.