FRANKFURT (Dow Jones)--Seit dem vergangenen Freitag können Anleger Zertifikate an der Zertifikatebörse der Deutschen Börse von 8 bis 22 Uhr handeln. Bislang begann der Handel um 9 Uhr und endete um 20 Uhr. Durch die Verlängerung der Handelszeiten können Anleger unter anderem am späten Abend auf Ereignisse an den US-Märkten reagieren.
Durch die längeren Handelszeiten rechnet die Deutsche Börse mit einer weiteren Verlagerung des Zertifikatehandels vom außerbörslichen Direkthandel an die Börse. "Der börsliche Handel bietet Anlegern ... eine höhere Liquidität, da alle eingehenden Aufträge im Orderbuch gebündelt werden. Das erhöht die Chance auf bessere Preise", sagt Simone Kahnt-Eckner, Vorstand der Börse Frankfurt Zertifikate.
Insgesamt können über die Frankfurter Zertifikatebörse rund 1,6 Millionen Produkte gehandelt werden. Welche Papiere ab sofort länger handelbar sind, liegt in der Entscheidung des jeweiligen Emittenten. Zu Beginn bieten 11 Emittenten längere Handelszeiten für ihre Produkte an.
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June 25, 2018 07:15 ET (11:15 GMT)
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