Siemens
Siemens und der Staatskonzern hatten am 9. Juli eine Einverständniserklärung unterzeichnet, um bei großen Gasturbinen zusammenzuarbeiten. Siemens werde die SPIC bei der Forschung und Entwicklung unterstützen und Training sowie Technologieberatung bereitstellen, hieß es, damit China eine eigene große Gasturbine entwickeln und bauen könne. Die SPIC werde "ihre umfangreichen Erfahrungen auf dem chinesischen Markt einbringen". Wie das "Handelsblatt" jetzt schreibt, dürfte zudem in den kommenden Jahren ein dreistelliger Millionenbetrag aus China zu Siemens fließen.
Siemens-Chef Joe Kaeser will am 2. August die künftige Strategie des Großkonzerns für die Jahre nach 2020 verkünden. Erwartet wird, dass er im Zuge der Neuausrichtung die Zahl der Sparten eindampft. Die Kraftwerkssparte dürfte zur Disposition stehen, weil das Geschäft im Zuge der Energiewende eingebrochen ist und Kaeser die Synergien zu anderen Divisionen als gering ansieht./fba/zb
ISIN DE0007236101
AXC0053 2018-07-17/08:58
