An Osteuropas wichtigsten Aktienmärkten ist am Mittwoch vor allem die Börse in Moskau unter Druck geraten. Gegen die auch ansonsten international eher trübe Stimmung unter den Aktionären stemmte sich lediglich der polnische Aktienmarkt, der moderat zulegte.
Der ungarische Leitindex Bux
Der Bux wurde zur Wochenmitte vor allem von den deutlichen Verlusten
der Mol-Aktien
Die übrigen Schwergewichte im ungarischen Leitindex hielten sich
besser. Die Aktien des Pharmakonzerns Gedeon Richter stiegen um
knapp 1 Prozent und die Anteilsscheine von MTelekom
In Prag verlor der Leitindex PX
Bei den Einzelwerten stiegen die Aktien von Moneta Money Bank um
0,79 Prozent, nachdem das Finanzinstitut seinen Gewinnprognose für
das Gesamtjahr angehoben hatte. Auch die Anteilscheine des
Getränkeherstellers Kofola tendierten in dem schwachen Umfeld fester
und zogen um gut 2 Prozent an. Deutliche Abschläge verzeichnete
hingegen das Index-Schwergewicht CEZ
Der Warschauer Wig-30
Für die wichtigsten Indizes der Warschauer Börse ging es damit den bereits vierten Handelstag in Folge aufwärts. Impulse für den Aktienhandel lieferten vor allem Unternehmensergebnisse. So zogen die Aktien der Bank Pekao um gut 7 Prozent an, nachdem das Finanzinstitut für das erste Halbjahr einen Gewinnanstieg gemeldet hatte.
Schwächer zeigten sich hingegen die Papiere von Enea. Sie verloren 0,53 Prozent, nachdem der Stromkonzern vorläufige Geschäftszahlen für das erste Halbjahr präsentiert hatte. In einer ähnlichen Größenordnung gaben die Anteilsscheine des Branchenkollegen PGE nach.
Die stark gefallenen Ölpreise lasteten derweil schwer auf dem
russischen Aktienmarkt: In Moskau sackte der RTS Index
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AXC0273 2018-08-08/18:50
