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Türkei-Krise erfasst DAX: Was war los und wo kann es in der KW33 hingehen?

Original abrufbar unter Trading-Treff.de bezieht sich auf den DAX (ISIN DE0008469008 | WKN 846900) und dem EUR/USD.

Das Wochenminus im DAX von 1,5 Prozent stammte von einem einzigen Handelstag und einer nicht ganz neuen Situation: Der aufkeimenden Türkei-Krise am Freitag. Sie sorgte für Unmut bei den Anlegern und wirkte sich massiv auf den Währungsmarkt aus. Hierzu finden Sie die Hintergründe und einen Ausblick auf den Deutschen Aktienmarkt.

DAX-Sturz am letzten Handelstag

Relativ wenig Volumen und teilweise sehr geringe Bewegungen ließen auch diese Sommerwoche im DAX ruhig anlaufen. Von der Unterstützung bei rund 12.500 Punkten ausgehend, bewegte sich der Deutsche Aktienindex erneut auf die oberen Markierungen aus der Vorwochenanalyse zu, welche ich hier noch einmal abbilde:

DAX kneifft | Quartalsergebnisse überzeugen an Wall Street

DAX kneifft | Quartalsergebnisse überzeugen an Wall Street

Damit wurde der anvisierte Trading-Bereich erst einmal durchschritten. Zwischen 12.538 im Tief und 12.738 im Hoch gab es kaum nennenswerte Bewegungen im Index bis zum Freitag. Einzelwerte bestimmten das Geschehen, wie die tollen Geschäftszahlen von Adidas oder auch die schweren Auflagen an die Linde AG. Beide Werte waren jeweils die Ausreißer bei den DAX-Aktien auf der positiven und negativen Seite. Doch am Freitag setzten sich die Bären letztlich durch - mit Anlauf sogar. Hierbei wurde die Zone um 12.520 - anders als in den Wochen zuvor - unterschritten. Im Chartbild hat sich damit ein Verkaufssignal bemerkbar gemacht, auf dass vor allem die Range-Trader vorher acht geben mussten. Denn hier rasselten Stopps in den Markt und verstärkten den Druck sogar:

Damit war der "Weg frei" bis zur nächsten Unterstützung im Chartbild. Auch dies hatte ich in der Vorwoche optisch vermerkt und weise noch einmal darauf mit Bild und Zitat hin:

Was man aus dem Chartbild noch ableiten kann und muss, ist die Gefahr bei einem Unterschreiten dieses gelben Bereichs. Unter 12.480 Punkten etwa könnte es sehr ungemütlich werden und eine hohe Anzahl an Stopps die Kurse belasten. Treffen diese auf geringes (Sommer-)Volumen, ist eine schnelle Bewegung vorprogrammiert. Im ersten Anlauf vielleicht "nur" bis zur 12.380/12.420, um die Tiefs der zweiten Juliwoche noch einmal zu testen.

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