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Bayers Monsanto-Debakel trifft Hedgefonds-Legende Einhorn hart

Von Rachael Levy

NEW YORK (Dow Jones)--Dem Hedgefonds-Manager David Einhorn schwimmen derzeit die Fälle davon. Die Aktien der von ihm hochgewichteten Bayer AG haben sich nach dem teuren Schadensersatzurteil in Kalifornien gegen den von ihr übernommenen Konzern Monsanto kräftig verbilligt. Demnach können zwei Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto Krebs verursachen. Die Produkte Roundup und Ranger Pro bergen "erhebliche Gefahren" für die Verbraucher, befand eine Jury. Der Konzern hätte um die Gesundheitsrisiken wissen können oder kannte sie sogar.

Zu Top-Positionen Einhorns und seines Fonds Greenlight Capital zählen Bayer, Brighthouse Financial, GM und Green Brick. Einhorn hoffte hier auf hohe Kursgewinne, die sich aber meist nicht ergaben. Greenlight Capital hat einige durchwachsene Jahre hinter sich. Viele Anleger ziehen derzeit Gelder ab. Ein Fonds, der im Prinzip die Hauptanlagestrategie von Greenlight verfolgt, gab in diesem Jahr bis Ende Juli 18,2 Prozent ab.

"Wir lagen in fast allem falsch, falsch, falsch" 
 

"Über die vergangenen drei Jahre waren unsere Ergebnisse weitaus schlimmer, als wir uns vorstellen konnten und es waren auch noch äußerst gute Jahre für die Börsen", schreibt Einhorn zähneknirschend an seine Klienten. "Derzeit zeigt uns der Markt, dass wir falsch, falsch, falsch in Hinblick auf fast alles lagen."

In einer Pflichtmitteilung räumte Einhorn auch noch ein, sich vom Ende des ersten bis zum zweiten Quartal von Positionen in Twitter und Apple getrennt zu haben. Beide Tech-Werte legten dieses Jahr erheblich zu. Greenlights aktuelle Positionen ließen sich nicht herausfinden. Die Finanzfirma gab ungefähr 77 Prozent ihrer Apple-Aktien ab. Zugleich kürzte der Hedgefonds seinen Anteilsbesitz an Twitter um rund 36 Prozent.

Selbst bei Tesla stand Einhorn auf der falschen Seite 
 

Einhorn lag dann auch noch mit seiner Einschätzung daneben, dass Aktien von Elon Musks E-Autokonzern Tesla in den Keller rauschen würden. Stattdessen kam es zu einem kräftigen Kursgewinn, nachdem Musk twitterte, er habe sich eine Finanzierung für einen Börsenrückzug gesichert. Später sackten die Aktien aber wieder kräftig ab.

Ende 2017 rangierte der Investmentwert von Einhorns Hauptfonds im Vergleich zu Ende 2014 um 11,3 Prozent geringer. Zugleich verbesserte sich der S&P 500 im gleichen Zeitraum um 38,3 Prozent. Der durchschnittliche, auf Aktien spezialisierte Hedgefonds gewann laut HFR zugleich um 18,3 Prozent an Wert.

Kontakt zur Autorin: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/sha

(END) Dow Jones Newswires

August 15, 2018 05:14 ET (09:14 GMT)

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© 2018 Dow Jones News
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