Zürich - Nach einem freundlichen Start in das Schlussquartal 2018 steht der Schweizer Aktienmarkt am Dienstag ganz im Zeichen der Sorgen um Italien. Nachdem der Leitindex SMI bereits um gut ein halbes Prozent schwächer in den Handel gestartet war, hat er die Abschläge im weiteren Handelsverlauf etwas ausgeweitet und bewegt sich seither in einer engen Spanne.
Die jüngsten Aussagen aus der italienischen Regierung hinterlassen ihre Spuren nicht nur am Aktienmarkt. Auch der Devisen- und Bondmarkt bekommt die erhöhte Unsicherheit der Investoren zu spüren. Grund für die schwachen Notierungen ist der sich anbahnende Konflikt um das italienische Haushaltsbudget. Angefeuert werden die Sorgen an diesem Morgen durch Aussagen vom Lega-Wirtschaftsexperten Claudio Borghi. Der Euroskeptiker sagte im italienischen Radio, mit einer eigenen Währung wäre Italien in der Lage, die wirtschaftlichen Probleme zu lösen. Der Euro sei hingegen "nicht ausreichend", um die fiskalischen Probleme Italiens zu bewältigen.
Der Swiss Market Index (SMI) fällt gegen 11 Uhr um 0,70 Prozent auf 9'062,83 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,93 Prozent auf 1'475,17 Punkte und der breite ...
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