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HV Bericht: Murphy & Spitz

Am Freitag (31.8.2018) war ich bei der Hauptversammlung (HV) der Murphy & Spitz Green Capital AG (kurz "Murphy & Spitz") in Bonn und möchte Ihnen hier meine Eindrücke schildern. Los ging es um 10:00 Uhr im Universitätsclub in kleiner Runde (ca. 10 Aktionärinnen/Aktionäre waren erschienen).

Hier mein Bericht für Sie:

Diese Aktie war mir selbst bis vor kurzem unbekannt. Es handelt sich auch um einen sehr kleinen Wert mit einer Marktkapitalisierung von derzeit im Bereich lediglich ca. 3 Mio. Euro. Die Handelsvolumina in der Aktie sind üblicherweise recht gering, die Geld-Brief-Spanne recht hoch (aktuell 0,85 Euro zu 1,00 Euro). Gehandelt wird die Aktie am Börsenplatz Düsseldorf. Was ich an dem Unternehmen interessant finde - dazu zitiere ich von deren Internetseite:

"Seit 1999 sind wir auf nachhaltige Geldanlagen und die Vermögensverwaltung nach ethisch-ökologischen Grundsätzen spezialisiert. Dabei sind wir Anbieter unabhängig."

Murphy & Spitz hat zudem einen Aktienfonds aufgelegt, den "Umweltfonds Deutschland", ISIN: LU0360172109. Volumen im Bereich 25 Mio. Euro, wenn ich das richtig bei der HV notiert habe. Für mich persönlich ist das nichts - aufgrund der hohen Kosten (Ausgabeaufschlag von 5%, laufende Kosten...). Doch ein schneller Blick auf die Aktienpositionen des Fonds zeigte mir interessante Titel (z.B. ist der Fonds bei Wessanen investiert, einem niederländischen Anbieter von Bio-Nahrung).

Doch konkret zur Hauptversammlung.

Wie üblich schaue ich, dass ich bei solchen Veranstaltungen früh erscheine, um mir eine Tasse Kaffee und den Geschäftsbericht zu holen und diesen dann gemütlich durchzuschauen.

Diese Tradition habe ich auch hier beibehalten und dabei habe ich gesehen, dass die Aktiengesellschaft als Holding fungiert. Ihre Töchter sind:

1. Die Vermögenverwaltung - das Kerngeschäft. Dort sollen im vorigen Geschäftsjahr ca. 448.000 Euro Provision angefallen sein, Jahresüberschuss von gut 100.000 Euro
2. Green Energy. Dort fasst das Unternehmen seine Aktivitäten in der Produktion von Strom aus Erneuerbaren Energien zusammen. Es werden diverse Photovoltaik-Anlagen (Kapazität ca. 4,4 MW ingesamt) und Windenergieanlagen (ca. 5,3 MW) betrieben. Schwerpunkt ist dabei Deutschland, es gibt aber auch Anlagen in Tschechien und Italien. Diese Tochter soll ebenfalls einen Jahresüberschuss von gut 100.000 Euro erzielen.
3. Tochter "Green Estate". Das klingt so schön - letztlich geht es da aber um eine einzige Immobilie: Ein Gründerzeitgebäude, in dem sich der neue Firmensitz des Unternehmens befindet.
4. Auxesis: Neugründung, deren Konzept ich nicht verstanden habe (Kapitalanlagen von Versicherungen wurden übernommen in den Eigenbestand, überschaubare Anlaufverluste ...)
5. 10% Beteiligung an der KBB Solar Collections (Altlast aus früherer Aufstellung als Beteiligungsgesellschaft)

Nach der Begrüßung und den üblichen Formalia, die der Vorsitzende des Aufsichtsrats souverän absolvierte, ergriff der Alleinvorstand Andrew Murphy (irischstämmig) das Wort. Da es sich dabei um einen der beiden Firmengründer handelt, hörte ich besonders interessiert zu. Anders als bei diversen anderen Vorständen, die gewissermaßen in vorgestanzten Worthülsen sprechen, bot sich hier ein sowohl fachlich kompetenter als auch angenehm zu hörender Vortrag. Neben dem Überblick über die Entwicklungen im vorigen Geschäftsjahr gab es auch nachvollziehbare Angaben zur Firmenphilosphie und einen Ausblick.

Ich hatte den Eindruck, dass der Vorstand das Prinzip des Unternehmens "Geldanlage nach ethischen und ökologischen Prinzipien" sehr ernst nimmt und sozusagen "lebt" und damit war er mir natürlich direkt sympathisch. Doch Sympathie ist die eine Sache, die Zahlen eine andere.

So fiel mir auf ...

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