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Daniel Lösche (Schroders): Ende des Konjunkturzyklus?

Die derzeitige Expansionsphase wird im Juni dann 9 Jahre andauern; nur die Expansion von 1991 bis 2001 dauerte bis dato noch länger. Daher drängt sich die Frage auf, wie lange der Zyklus noch gehen kann.

In dem Zusammenhang ist es wichtig festzuhalten, dass ein Zyklus nicht aufgrund von Altersschwäche endet. Wegen der positiven Konjunkturdynamik und den zusätzlichen Fiskalimpulsen aus den USA, die nach unseren Schätzungen rund 0,6 % höheres Wachstum in 2018 und 2019 bringen werden, ist es unser Basisszenario, dass die aktuelle Expansion die längste Expansion aller Zeiten wird.

Laut unserer Prognose wird der Zyklus erst gegen 2020 zu Ende gehen. Weil zu dieser Zeit einerseits die Impulse aus den Steuerreduzierungen und den Ausgaben verdampft sind und anderseits die restriktivere Geldpolitik auf die Konjunktur drückt.

Als Risikofaktoren sehen wir momentan insbesondere einem schnellen Anstieg der Inflation, einen weiteren Anstieg des Ölpreis sowie die Zunahme protektionistischer Tendenzen.

In dieser Phase halten wir Aktien und Rohstoffe für attraktiv relativ zu anderen Anlageklassen und die Beimischung von Absolute Return für sinnvoll, um das Portfolio breiter aufzustellen.

Sehen Sie hier den Marktkommentar "Ende des Konjunkturzyklus?" von Daniel Lösche (Schroders) als Video.


Rechtliche Hinweise:

Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von Daniel Lösche und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar.

© 2018 Asset Standard
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2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

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