LONDON (Dow Jones)--Die britische Whitbread will die Kaffeemarke Costa Coffee nun doch nicht abspalten und an die Börse bringen. Stattdessen kauft der US-Konzern Coca-Cola den Betreiber von Kaffeehäusern für 3,9 Milliarden britische Pfund, wie die beiden Unternehmen mitteilten. Der Deal sei für die Aktionäre vorteilhafter als eine Abspaltung, sagte Whitbread-CEO Alison Brittain.
Whitbread hatte im April angekündgit, Costa Coffee innerhalb der nächsten 24 Monate abzuspalten und an die Börse bringen zu wollen.
Die Briten sind in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig. Neben dem Kaffeegeschäft betreibt die Whitbread plc unter anderem auch ein Hotelgeschäft, das unter Premier Inn firmiert. Ein Großteil der Einnahmen aus dem Verkauf von Costa soll an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Zudem will Whitbread das Hotelgeschäft in Großbritannien und Deutschland ausbauen.
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August 31, 2018 02:20 ET (06:20 GMT)
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