Der Kurs von Patrizia Immobilien könnte besser aussehen! Fundamental gäbe es die Gesellschaft her. Denn: Man ist keine traditionelle Immobilienfirma, die ihre eigenen Parzellen managt, sondern ein Vermögensverwalter und Investor. Beide Geschäftsfelder bedeuten, dass Patrizia für ihre Dienstleistungen bezahlt wird. Für die Vermögensverwaltung (Asset under Management) waren es im 1. Halbjahr z.B. 81,1 Mill. €. Dies entsprach einem Sprung von rd. 80 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das meiste davon wurde in Deutschland eingefahren (ca. 64 %). Verwaltet werden vor allem Büros (36 % insgesamt), gefolgt von Einzelhandelsflächen (23 %) und Wohnungen (22 %). Die Gebühren, die für Transaktionen (An- und Verkäufe von Immobilien) anfielen, sanken zwar um 6,2 % auf rd. 17,5 Mill. €. Doch spielen hier unterschiedliche Zeiten hinein, zu denen diese Gebühren bilanziell erfasst wurden. Erheblich ausgeweitet wurden zudem leistungsorientierte Vergütungen, die z.B. fällig werden, weil bestimmte vorab definierte Renditen erreicht oder übertroffen wurden. Hier ging es um 52,6 % aufwärts auf 37,2 Mill. €. 2018 will man nach zunächst prognostizierten 85 bis 100 Mill. € nun 100 bis 110 Mill. €beim operativen Ergebnis einfahren. Patrizia kommt unter Beobachtung mit Kauflimit bei 18 €.
Dies ist ein Ausschnitt aus Börse easy Nr. 36 vom 5.9.2018.
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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