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DGAP-Media / 2018-09-13 / 16:16
*Synthetisch hergestelltes Kreatin kann Kreatin-Defizienz-Syndrom lindern*
Im Rahmen des ersten Symposiums zum Kreatin-Defizienz-Syndrom (Cerebral
Creatine Deficiency Syndrom, CCDS) in Austin, Texas, USA, das von AlzChem
gesponsert wurde, berichteten mehrere Patienten von positiven
Behandlungserfolgen mit Kreatin. Kreatin ist eine körpereigene Substanz, die
in Leber und Niere gebildet wird und essentiell für die Energieversorgung
von Gehirn, Muskulatur und Immunsysthem ist. Bei Menschen mit
Kreatin-Defizienz-Syndrom (Cerebral Creatine Deficiency Syndrom, CCDS)
funktioniert, vereinfacht gesagt, der Kreatinstoffwechsel im Körper nicht,
so dass das Gehirn nicht mit Kreatin versorgt wird. "Diese Störung ist
angeboren und hat verschiedene Ausprägungen. Der Körper ist entweder nicht
in der Lage, Kreatin zu bilden oder es in die Zellen zu transportieren. Die
Folgen sind häufig gravierend: Kinder mit CCDS leiden unter geistigen und
körperlichen Entwicklungsstörungen, sie können meist weder laufen noch
sprechen und leiden oft an Epilepsie, Autismus oder geistigen
Behinderungen", erklärt Dr. Ulrike Braun, Produktmanagerin bei AlzChem und
Teilnehmerin am Symposium.
Ziel der von der Association for Creatine Deficiencies (ACD) organisierten
Veranstaltung war es, erstmals weltweit Betroffene zusammenzuführen und den
Austausch untereinander sowie mit Experten aus Wissenschaft und Industrie zu
fördern. Darüber hinaus sollte den Patienten die Arbeit der Vereinigung
vermittelt werden: ein Bewusstsein für diese Erkrankung zu schaffen, die
Wichtigkeit der Beschreibung des Krankheitsverlaufs für Mediziner und
Wissenschaft herauszustellen sowie die Bemühungen hinsichtlich Früherkennung
und Behandlung zu verdeutlichen. Kreatin-Mangel-Erkrankungen werden häufig
erst spät erkannt, da sie als "Seltene Erkrankung" zu wenig bekannt,
eindeutige Diagnosemethoden nicht standardisiert und diese zudem teuer und
nicht von Versicherungen abgedeckt sind. Eine frühe Erkennung, idealerweise
bereits bei Neugeborenen, und eine geeignete Therapie können die Symptome
lindern und die Lebensqualität der Kinder erheblich verbessern. Deshalb
setzt sich die ACD für die Aufnahme von CCDS ins allgemeine
Neugeborenen-Screening ein.
"Weltweit gehen wir von ca. 500 diagnostizierte Fälle von CCDS aus. Die
tatsächliche Anzahl der Betroffenen dürfte jedoch vermutlich deutlich höher
sein, da man die Störung meist erst dann findet, wenn man konkret danach
sucht", berichtet Kim Tuminello,Co-Founder und Director of Advocacy. In
manchen dieser Fälle kann Kreatin als Nahrungsergänzung das Defizit -
abhängig vom Alter des Betroffenen - teilweise oder sogar vollständig
ausgleichen, so dass sich die Patienten völlig normal entwickeln. "Kreatin
ist ein essentieller Energielieferant für jede Zelle im Körper. Die Schwere
der Kreatin-Mangel-Erkrankungen verdeutlicht die zentrale Bedeutung von
Kreatin für den Organismus sowie für die körperliche und geistige
Entwicklung. Ich bin sehr stolz darauf, dass unser Produkt hier helfen
kann", so Dr. Ulrike Braun.
*Kreatin von AlzChem*
AlzChem bietet unter dem Markennamen Creapure(R) ein
Nahrungsergänzungsmittel an, das aus dem körpereigenen Stoff Kreatin besteht
und vor allem beim Muskelaufbau sowie bei der Steigerung der körperlichen
Leistungsfähigkeit unterstützt. Das reine Kreatin-Monohydrat wird von
AlzChem in Deutschland nach strengen Richtlinien in Lebensmittel- und in
Pharmaqualität produziert und in jeder Charge genauestens auf Reinheit
geprüft.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sowohl die
positive Wirkung von Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel für Sportler
bestätigt, als auch für Menschen über 55 Jahren, die regelmäßig
Krafttraining ausüben.
*Über die AlzChem-Gruppe*
Die AlzChem Group AG ist ein vertikal integrierter Hersteller von diversen
Chemieprodukten, die auf der NCN-Kette basieren. Dabei handelt es sich um
Produkte mit typischer Stickstoff-Kohlenstoff-Stickstoff-Bindung, die in
einer Vielzahl von Branchen Anwendung finden. Das Unternehmen hat eine
führende Marktposition in ausgewählten Nischenmärkten. Der strategische
Wachstumsfokus und der Schwerpunkt der umfangreichen Forschung und
Entwicklung liegen auf dem Geschäftssegment Specialty Chemicals. Das
Unternehmen hat rund 1.500 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland und
drei weiteren im Ausland.
Ende der Pressemitteilung
Emittent/Herausgeber: AlzChem Group AG
Schlagwort(e): Forschung/Technologie
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September 13, 2018 10:16 ET (14:16 GMT)
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