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HSBC·Mehr Nachrichten von HSBC


Jewgeni Ponomarev, Zertifikate-Experte, HSBCJewgeni Ponomarev,
Zertifikate-Experte,

HSBC

Die Immobilienpreise in den USA und in Deutschland sind in den vergangenen Jahren auf immer neue Spitzenwerte angestiegen. Doch während in den USA die ersten Schwächesignale aufgrund steigender Zinsen zu erkennen sind, bleibt die Nachfrage hierzulande hoch. Die EZB wird die Leitzinsen niedrig halten, das stützt Immobiliensektor.

Nachdem die US-Notenbank seit Ende 2016 die Leitzinsen zusehends erhöht und damit auch die Hypothekenzinsen gestiegen sind, bekommt der Immobilienmarkt in den USA Gegenwind. So sind die Verkäufe neuer Häuser im Juli um 1,7 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken und lagen damit auf dem niedrigsten Niveau seit Oktober 2017. Zwar sind die Preise mit durchschnittlich rund 330.000 Dollar im historischen Vergleich sehr hoch, allerdings waren die Häuser damit um lediglich 1,8 Prozent teurer als im Vorjahr.

In Deutschland steigen die Preise hingegen weiterhin, da die Hypothekenzinsen aufgrund der aktuellen Geldpolitik der EZB sehr niedrig sind. Die Währungshüter wollen die Leitzinsen über den Sommer 2019 auf dem aktuellen Niveau halten. Daher liegen die Zinsen für Hypotheken mit einer Laufzeit von 15 Jahren bei lediglich 1,9 Prozent. Laut dem Europace Hauspreis-Index waren Immobilien in Deutschland im Juli 2018 um 6,9 Prozent teurer als im Vorjahr. Während bei Wohnungen ein Anstieg um 6,8 Prozent zu Buche stand, legten die Preise neuer Ein- und Zweifamilienhäuser um 5,2 Prozent zu, jene bereits bestehender Häuser sogar um 9 Prozent. Da es ähnliche Entwicklungen auch in anderen Ländern gibt, warnte die oberste EZB-Bankenwächterin Daniele Nouy zuletzt, dass die nächste Krise im europäischen Finanzsystem womöglich von dem Immobilienmarkt ausgehen könnte.

Geschäft von Vonovia und Deutsche Wohnen floriert

Das Umfeld für die hiesigen Immobilienfirmen bleibt allerdings erst einmal positiv, wie die Ergebnisse von Unternehmen wie Vonovia zeigen. Deutschlands größter Immobilienkonzern hat nach der Übernahme des schwedischen Konkurrenten Victoria Park die Gewinnprognose für 2018 erneut angehoben. Vorstandschef Rolf Buch geht nun von "Funds from Operations" (FFO), sprich einem operativen Gewinn, von 1,05 bis 1,07 Mrd. Euro aus. Das wäre ein Plus von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die monatliche Miete kletterte im ersten Halbjahr im Schnitt um fast fünf Prozent. Nach dem Einstieg in den schwedischen Markt durch die Übernahme des schwedischen Wohnungskonzern Victoria Park besitzt der DAX-Konzern insgesamt rund 390.000 Wohnungen in Deutschland und Österreich sowie rund 14.000 Wohnungen in Schweden mit einem Gesamtwert von 41,7 Mrd. Euro. Im ersten Halbjahr hat Vonovia dabei eine Höherbewertung der Immobilien um knapp 1,4 Mrd. Euro vorgenommen. Buch will in den nächsten Jahren jeweils rund eine Mrd. Euro in Neubau, Dachaufstockungen und Modernisierungen stecken. Die Aktie hat seit einem Jahr um rund 20 Prozent zugelegt und notiert aktuell nur wenige Prozentpunkte unter dem Rekordhoch bei 44,88 Euro.

Produkte auf Vonovia


Beim Wettbewerber Deutsche Wohnen brummt das Geschäft ebenfalls. Der MDAX-Konzern besitzt bundesweit mehr als 164.000 Wohnungen und Gewerbeimmobilien, die sich überwiegend in Ballungszentren und Großstädten befinden. Das Unternehmen bestätigte jüngst seine Ziele für 2018. Im ersten Halbjahr legten die FFO um 12,5 Prozent zu, für das Gesamtjahr sollen es weiterhin rund neun Prozent werden. Damit ergäbe sich insgesamt ein operativer Gewinn von 470 Mio. Euro. Vorstandschef Michael Zahn will bis 2022 rund 1,2 Mrd. Euro in die Sanierung und Modernisierung investieren. Zum Portfolio der Deutsche Wohnen gehören auch Pflegeheime, womit der Konzern von der deutlich wachsenden Zahl von Pflegebedürftigen profitieren kann. Dieser Bereich erreichte zuletzt hohe Zuwachsraten. Die Aktie von Deutsche Wohnen hat ebenfalls rund 20 Prozent in einem Jahr zugelegt und notiert nach dieser Steigerung am Rekordhoch von rund 43 Euro.

Produkte auf Deutsche Wohnen


Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Quelle: HSBC


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