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US-Botschafter: Deutschland wird vor 2022 LNG-Terminal haben

Von Christian Grimm

BERLIN (Dow Jones)--US-Botschafter Richard Grenell erwartet, dass Deutschland früher als geplant über ein eigenes Terminal für Flüssiggas verfügen wird. Bisher lauten die Planungen auf 2022. "Es wird viel schneller gehen", sagte Grenell nach einem Treffen mit Investoren aus der Energie- und Rohstoffbranche in Berlin. Daran nahmen unter anderem auch ein Vertreter des RWE-Konzerns und Uniper-Vorstand Keith Martin teil.

Gemeinsam mit dem stellvertretenden US-Energieminister Dan Brouillette wirbt der Botschafter in Deutschland massiv für den Aufbau eines Hafens für die Lieferung von Flüssiggas (LNG) nach Deutschland. Für Präsident Donald Trump ist es eine Top-Priorität, den Europäern und vor allem Deutschland mehr von dem Brennstoff zu verkaufen. Grenell berichtete vor Journalisten von einem Treffen Merkels mit Trump, bei dem sie versprochen habe, dass Deutschland mehr LNG abnehmen werde. "Sie sagte, 'wir wollen es kaufen'", berichtete der Diplomat.

"LNG wird den Marktpreis bestimmen" 
 

Das US-Energieministerium geht davon aus, dass die Flüssiggas-Produktion in den USA in den nächsten Jahren massiv steigen wird und der Rohstoff damit auch preisgünstiger wird. "US-LNG wird den Marktpreis bestimmen", sagte Vize-Minister Brouillette. Russlands Energieriese Gazprom werde dann nicht einfach "verlangen können, was sie wollen". Noch ist das Gas aus Russland deutlich günstiger als das Konkurrenzprodukt aus Amerika. "US-LNG wird nach Europa kommen. Das ist keine Frage des Ob, sondern des Wann", gab sich Brouillette überzeugt. Er begrüßte die Ankündigung des Emirats Katar aus der vergangenen Woche, sich beim Bau eines Terminals beteiligen zu wollen.

USA wollen Ostsee-Pipeline verhindern 
 

Damit LNG schneller Fuß fassen kann, wollen die USA die neue Ostsee-Gasröhre Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland verhindern. Vorbereitungen von Sanktionen gegen die Pipeline laufen in Washington. "Wir stehen gegen Nord Stream 2", bekräftigte Sandra Oudkirk, stellvertretende Leiterin der Energieabteilung im US-Außenministerium. Am Donnerstag hatte ein hoher Beamter des Finanzministeriums vor dem Außenausschuss des Repräsentantenhauses erklärt, es gehöre zur höchsten Priorität des Ministeriums, Russlands bösartige Aktivitäten zu kontern.

An der Finanzierung von Nord Stream 2 sind auch Uniper und die BASF-Tochter Wintershall beteiligt. Sie geben jeweils 950 Millionen Euro an Fremdkapital für das Projekt. Beide Unternehmen halten bislang eisern am Bau der Röhre fest. Uniper-Finanzvorstand Christopher Delbrück hatte aber jüngst erklärt, dass sich sein Unternehmen im Falle rückwirkender US-Sanktionen gegen die Finanzierung von Nord Stream 2 zurückziehen werde. "Wir können natürlich als Uniper nicht riskieren, dass wir tatsächlich amerikanischen Sanktionen ausgesetzt sind. Dann wären wir vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen, könnten den US-Dollar nicht mehr handeln", hatte Delbrück erklärt.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/sha

(END) Dow Jones Newswires

September 14, 2018 11:04 ET (15:04 GMT)

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© 2018 Dow Jones News
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