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Ethische Rendite
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Steinhoff: Neue Daten sind da!

Im Zuge des Treffens mit Gläubigern am Donnerstag (= 20. September) in London hat die Steinhoff International Holdings (kurz "Steinhoff" am selben Tag auch eine interessante Datei dazu ins Internet gestellt. Konkret:

Da werden Schlüssel-Updates („key updates“) und die nächsten Schritte im Hinblick auf die Restrukturierung der Gruppe erläutert. Natürlich ist da auch einiges an Blabla und Selbstverständlichkeiten dabei.

Ein Beispiel: So wird es als Schlüssel-Priorität des Managements beschrieben, u.a. die Cashflow-Ströme aktiv im Blick zu behalten.

Nun, wenn das schon extra betont werden muss, könnte das auch eher als Armutszeugnis des vorigen Verhaltens bezeichnet werden (nach dem Motto – hat das oberste Management zuvor nicht die Zahlungsströme beachtet?).

Steinhoff: Inzwischen 9,8 Mrd. Euro Schulden insgesamt

Was aber wirklich interessant ist, das ist die Angabe der Höhe des Schuldenberges. Um das einzuordnen: Im Mai hatte Steinhoff die Höhe der gesamten externen Schulden (also ohne Schulden innerhalb des Konzerns) mit insgesamt 9,6 Mrd. Euro beziffert.

Davon entfiel der Löwenanteil (nämlich 9,1 Mrd. Euro) auf Europa. Und nun sind es laut der Datei vom 20. September insgesamt 9,8 Mrd. Euro Schulden, davon 9,3 Mrd. Euro in Europa.

Diesen Beitrag finden Sie in längerer Version mit Verlinkung der kompletten Steinhoff-Präsentation im freien Bereich meiner Seite unter diesem Link.
© 2018 Ethische Rendite
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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