Erneute Kursturbulenzen im Autosektor haben
den Dax
Kurz vor der Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch wollten sich die Aktienanleger nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. Während sich die meisten Akteure einig sind, dass die Währungshüter erneut an der Zinsschraube drehen werden, gilt vor allem der künftige Zinspfad als unklar. Nachdem EZB-Präsident Mario Draghi am Vortag auf eine steigende Teuerung verwiesen hatte, steht dabei laut Jochen Stanzl von CMC Markets erneut das Thema Inflation im Mittelpunkt. Er verwies darauf, dass Aussagen der Fed dazu im Januar bereits zu einem Einbruch an den Aktienmärkten geführt hätten.
BMW hatte am Dienstag wegen der Umstellung auf das neue Abgas-Prüfverfahren sowie teurer Rückrufe seine Gewinnprognose für dieses Jahr gekappt. Der Autobauer stellte in Aussicht, dass die operative Umsatzrendite im Kerngeschäft wohl unter das eigentliche Ziel von 8 bis 10 Prozent rutschen werde. Es wäre das erste Mal seit dem Finanzkrisenjahr 2009, dass die Marke von 8 Prozent unerreicht bleibt. Aktien von BMW verloren als Dax-Schlusslicht 5,4 Prozent.
Der Kursrutsch bei den Münchenern hinterließ branchenweit seine
Spuren: Im Sog verloren Daimler
Mit mehr als 5 Prozent mussten im Dax auch die Aktionäre der
Lufthansa
Auf einer Erfolgswelle schwimmen aber die Aktionäre von SAP
Im MDax büßten die Aktien von Evonik
Als MDax-Schlusslicht ließ eine Verkaufsempfehlung des Bankhauses
Lampe die Papiere der Gea Group
Auch im SDax sorgte eine Studie bei einem Papier für heftige
Kursverluste. Papiere des Finanzdienstleisters Hypoport
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,30 Prozent am Montag
auf 0,34 Prozent. Der Rentenindex Rex
Der Euro
--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---
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