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MÄRKTE EUROPA/Ölpreis gibt den Takt an - Mailand fest

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten hat sich am Dienstag keine einheitliche Tendenz durchgesetzt. Während Öl-Aktien von der anhaltenden Ölpreis-Rally profitierten und auch Rohstoff- sowie Technologiewerte gefragt waren, litten Auto-Aktien unter einer Gewinnwarnung von BMW. Die Aktien der Fluglinien litten stark unter dem Öl, das so teuer wurde wie seit 4 Jahren nicht mehr.

Die großen Indizes traten mehr oder weniger auf der Stelle: Der DAX stieg um 0,2 Prozent auf 12.375 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legte etwas stärker um knapp 0,3 Prozent zu, auch weil er von italienischen Aktien gestützt wurde. Der Mailänder Leitindex MIB-30 zog um 1,5 Prozent an.

Damit profitierte der italienische Markt von Berichten über eine Annäherung bei den Verhandlungen zum Staatshaushalt. Demnach soll eine Defizit-Quote von 1,9 Prozent des BIP erreicht werden, das wäre deutlich unter der Maastricht-Obergrenze von 3 Prozent.

Die Rendite zehnjähriger italienischer Staatsanleihen gab gegen den Trend um 7 Basispunkte auf 2,88 Prozent nach. Davon profitierten die Banken: Unicredit zogen um 2,6 Prozent an, Intesa um 3 Prozent.

Ansonsten stiegen die Renditen: Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag bei 0,54 Prozent und hat damit die wichtige Marke von 0,50 Prozent überwunden. Mit dem Ölpreisanstieg nehmen auch die Inflationsgefahren zu, wie es am Markt heißt.

Bei den Ölwerten stiegen Eni um 2,4 Prozent. BP und Royal Dutch Shell legten ähnlich stark zu. Auch die Basic Resources zeigten sich mit einem Plus des Sektor-Index von 1,8 Prozent fest. Glencore zogen im Londoner Handel um 3,5 Prozent an und profitierten damit von der Verdoppelung und Verlängerung des laufenden Aktienrückkaufprogramms. Dieses endet nun am 20. Februar und hat jetzt ein Gesamtvolumen von 2 Milliarden Dollar. Die Erhöhung war nicht erwartet worden, entsprechend positiv reagierte die Aktie.

Dagegen verloren Lufthansa 5,2 Prozent, auch Air France KLM, Easyjet und IAG standen mit Abschlägen zwischen 3 und 4 Prozent unter Druck.

BMW-Warnung drückt Branche 
 

BMW fielen um 5,4 Prozent auf 79,00 Euro. Wegen teils hoher Rabatte anderer Hersteller wird der Münchener Autobauer sowohl sein Umsatz- als auch das Gewinnziel im Autogeschäft verfehlen. Zudem warnte der DAX-Konzern davor, erstmals seit neun Jahren werde der strategische Margenkorridor von 8 bis 10 Prozent nicht erreicht. Im Sog fielen VW um 1,6 und Daimler um 2,5 Prozent. Der Index der Auto-Aktien im Stoxx fiel um 2,2 Prozent.

SAP auf Allzeit-Hoch 
 

Im DAX wurde die Gewinnerliste weiter von Wirecard angeführt. Nach dem positiven DAX-Debüt vom Wochenauftakt zog der Kurs um weitere 4,9 Prozent an. SAP stiegen um 3,4 Prozent auf den neuen Rekordkurs von 107,00 Euro. Und Nemetschek erholten sich nach dem starken Rückschlag der vergangenen Woche nun um 7,9 Prozent.

Bei den Finanzwerten waren am Dienstag vor allem die Versicherer gesucht. Allianz gewannen 1,3 und Munich Re 1,2 Prozent.

Platzierung belastet Evonik 
 

Für die Aktie von Evonik ging es um 2,7 Prozent nach unten. Belastet wurde der Kurs von der RAG-Stiftung. Diese hat sich von einem Teil ihrer Evonik-Beteiligung getrennt und zudem eine Wandelschuldverschreibung begeben. Die Stiftung platzierte im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens nach eigenen Angaben 16,314 Millionen Aktien zu je 30,65 Euro. Das entspricht rund 3,5 Prozent des Grundkapitals des MDAX-Konzerns. Damit hält die RAG-Stiftung nun noch rund 64,3 Prozent an Evonik.

Gea fielen nach einer Herunterstufung auf "Verkaufen" von zuvor "Halten" aus dem Hause Lampe um 6,6 Prozent, und Hypoport verloren nach einer Abstufung durch Metzler fast 7 Prozent. Dagegen setzten Bilfinger ihre Erholung mit einem Plus von 3,9 Prozent fort: Der Baukonzern gilt wegen seines Projekt-Geschäfts auch als Profiteur der hohen Ölpreise.

Die Next-Aktie gewann nach Erhöhung der Prognose in London knapp 8 Prozent. Der Bekleidungs-Einzelhändler geht für das Geschäftsjahr 2018/19 nun von einem Umsatzwachstum von 3 Prozent nach bislang 2,2 Prozent aus. Der erhöhte Ausblick überdeckt einen laut Jefferies schwächeren Zwischenbericht für das erste Halbjahr.

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.                          Index    Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
.                                      stand      absolut         in %          seit 
.                                                                       Jahresbeginn 
Europa             Euro-Stoxx-50    3.419,78        +9,34        +0,3%         -2,4% 
.                       Stoxx-50    3.067,31       +18,97        +0,6%         -3,5% 
.                      Stoxx-600      383,89        +1,75        +0,5%         -1,4% 
Frankfurt              XETRA-DAX   12.374,66       +23,84        +0,2%         -4,2% 
London           FTSE-100 London    7.507,56       +49,15        +0,7%         -3,0% 
Paris               CAC-40 Paris    5.479,10        +2,93        +0,1%         +3,1% 
Amsterdam          AEX Amsterdam      552,64        +4,21        +0,8%         +1,5% 
Athen             ATHEX-20 Athen    1.834,46       +25,32        +1,4%        -11,9% 
Brüssel          BEL-20 Bruessel    3.750,81        +3,60        +0,1%         -5,7% 
Budapest            BUX Budapest   35.868,88       +82,34        +0,2%         -8,9% 
Helsinki        OMXH-25 Helsinki    4.347,20       +10,96        +0,3%        +11,0% 
Istanbul    ISE NAT. 30 Istanbul  123.180,19      -392,31        -0,3%        -12,6% 
Kopenhagen    OMXC-20 Kopenhagen      986,80       +11,24        +1,2%         -3,7% 
Lissabon         PSI 20 Lissabon    5.361,43       +29,74        +0,6%         +0,1% 
Madrid            IBEX-35 Madrid    9.493,60       -19,20        -0,2%         -5,5% 
Mailand         FTSE-MIB Mailand   21.668,99      +329,12        +1,5%         -2,3% 
Moskau                RTS Moskau    1.169,04        +6,06        +0,5%         +1,3% 
Oslo                    OBX Oslo      881,01       +15,64        +1,8%        +18,6% 
Prag                    PX  Prag    1.106,34       +12,88        +1,2%         +2,6% 
Stockholm      OMXS-30 Stockholm    1.656,71        +1,70        +0,1%         +5,1% 
Warschau         WIG-20 Warschau    2.290,19        +9,59        +0,4%         -7,0% 
Wien                    ATX Wien    3.384,44       +16,59        +0,5%         -1,3% 
Zürich               SMI Zuerich    9.021,61       +75,39        +0,8%         -3,8% 
 
DEVISEN                zuletzt      +/- %     Di, 8:02  Mo, 17:50   % YTD 
EUR/USD                 1,1771     +0,18%       1,1745     1,1769   -2,0% 
EUR/JPY                 132,89     +0,29%       132,58     132,55   -1,8% 
EUR/CHF                 1,1353     +0,11%       1,1348     1,1323   -3,1% 
EUR/GBP                 0,8943     -0,15%       0,8960     0,8966   +0,6% 
USD/JPY                 112,90     +0,11%       112,88     112,63   +0,2% 
GBP/USD                 1,3161     +0,31%       1,3108     1,3126   -2,6% 
Bitcoin 
BTC/USD               6.426,59      -3,1%     6.483,30   6.619,66  -52,9% 
 
ANLEIHERENDITEN        aktuell     Vortag  YTD absolut 
Deutschland 2 Jahre      -0,50      -0,52         0,11 
Deutschland 10 Jahre      0,54       0,51         0,11 
USA 2 Jahre               2,84       2,82         0,95 
USA 10 Jahre              3,10       3,09         0,69 
Japan 2 Jahre            -0,11      -0,11         0,03 
Japan 10 Jahre            0,13       0,13         0,08 
 
 
ROHOEL                 zuletzt  VT-Settl.        +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                72,09      72,08        +0,0%       0,01  +23,5% 
Brent/ICE                81,75      81,20        +0,7%       0,55  +28,1% 
 
METALLE                zuletzt     Vortag        +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)           1.201,31   1.198,92        +0,2%      +2,40   -7,8% 
Silber (Spot)            14,51      14,27        +1,6%      +0,23  -14,4% 
Platin (Spot)           824,55     829,00        -0,5%      -4,45  -11,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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September 25, 2018 11:59 ET (15:59 GMT)

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