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XETRA-SCHLUSS/DAX zum Quartalsultimo tiefrot

Von Thomas Leppert

FRANKFURT (Dow Jones)--Für den deutschen Aktienmarkt ging es am Freitag nach unten. Das Kursbarometer DAX gab um 1,5 Prozent auf 12.247 Punkte nach, seit Jahresbeginn notiert der Index bereits 5 Prozent im Minus. Ob das Schlussquartal noch die Wende bringen kann, bleibt abzuwarten. Denn mit den Landtagswahlen in Bayern und Hessen, dem weiterhin unklaren Brexit sowie den Kongresswahlen in den USA stehen einige politische Stolpersteine auf der Agenda. Am Freitag war es die Politik in Italien, die dem deutschen Aktienmarkt die Laune verdarb.

Italien verschreckt mit Haushaltsplan 
 

Der italienische Haushaltsentwurf sieht ein deutlich höheres Defizit vor als erhofft. Wenn Italien in diesem Tempo neue Schulden anhäufe, müsse die Frage nach der langfristigen Schuldentragfähigkeit gestellt werden, warnte Thomas Altmann von QC Partners. Die Marktstrategen von Metzler gehen davon aus, dass die Ratingagenturen Italien schon bald auf BBB- herabstufen - die letzte Stufe des Investment-Grade-Ratings. Fraglich sei, ob von den steigenden Staatsausgaben positive Effekte auf die Konjunktur ausgehen, da die gestiegenen Zinsen - eine Folge der unverantwortlichen Fiskalpolitik - die Wirtschaft und das Bankensystem belasteten.

Die Banken waren in der Folge europaweit die größten Verlierer, in Deutschland gaben Deutsche Bank um 3,8 Prozent nach und schlossen mit 9,83 Euro deutlich unter der 10-Euro-Marke. Commerzbank verloren 4,8 Prozent. Aber auch die Versicherer standen unter Druck, Allianz gaben um 2,8 Prozent nach.

BASF und LetterOne haben eine verbindliche Vereinbarung zum Zusammenschluss ihrer jeweiligen Öl- und Gasgeschäfte unterzeichnet. Das Joint Venture wird unter dem Namen Wintershall DEA firmieren, was an der Börse positiv gewertet wird. Zum Chemiegeschäft im dritten Quartal sagte BASF-Finanzchef Engel allerdings, BASF sei etwas langsamer gestartet. Daraufhin schloss die Aktie 2,3 Prozent im Minus.

Nach der massiven Gewinnwarnung am Vortag hagelte es für SMA Solar negative Analysten-Kommentare, die Aktie verlor weitere 8,3 Prozent. Befesa-CEO Javier Molina scheint auf der Berenberg-Konferenz in dieser Woche mit seinem Ausblick über das zukünftige Wachstum die Investoren erreicht zu haben, für die Aktie ging es gegen den Trend um 5,3 Prozent nach oben.

Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 113,6 (Vortag: 92,4) Millionen Aktien im Wert von rund 4,71 (Vortag: 3,74) Milliarden Euro. Es gab zwei Kursgewinner und 28 -verlierer.

=== 
INDEX              zuletzt   +/- %  +/- % YTD 
DAX              12.246,73  -1,52%     -5,19% 
DAX-Future       12.219,50  -1,67%     -6,96% 
XDAX             12.233,49  -1,45%     -4,88% 
MDAX             25.997,86  -0,58%     -0,77% 
TecDAX            2.813,07  -0,70%    +11,23% 
SDAX             11.863,50  -0,60%     -0,20% 
zuletzt          +/- Ticks 
Bund-Future         158,88      41 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 28, 2018 11:54 ET (15:54 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
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